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Kohle gehört zu den natürlichen Energieträgern. Sie ist deshalb so wichtig, weil sie einen sehr hohen Brennwert hat. Das Ruhrgebiet war das größte deutsche Kohlenabbaugebiet. Mit Hilfe der Kohle konnte sich Deutschland im 19. Jahrhundert zu einem Industrieland entwickeln.
Weil zuviel Kohle auf dem Markt war und somit im Ruhrgebiet insgesamt Überkapazitäten bestanden, waren die Betreiber der Zechen gezwungen, die Kosten zu senken. Aus diesem Grund schlossen sich 1968 23 Bergwerksunternehmen zu einer gemeinsamen Aktiengesellschaft zusammen, der Ruhrkohle AG.
1998 übernahm die Ruhrkohle AG die Saarbergwerke und 1999 die Preussag Anthrazit GmbH. Im Zuge dieser Übernahmen wurde die Tochtergesellschaft Deutsche Steinkohle AG (DSK) Eigentümerin sämtlicher noch fördernden deutschen Zechenunternehmen.
Seit 1998 gibt es eine neue RAG. Sie bündelt Unternehmen mit rund 31.500 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 4 Milliarden Euro. Das Kerngeschäft der neuen „schwarzen RAG“ ist die Förderung deutscher Steinkohle. 
Mehr zum Thema "Kohle" erfahrt ihr in WAS IST WAS Band 3 "Energie".