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Wie funktioniert der Transrapid?
Die hohe Geschwindigkeit des Transrapid erklärt sich durch seinen Schwebezustand. Da der Zug die Leitschiene nicht berührt, gibt es keine Reibung, die ihn abbremst. Dadurch wird auch Energie gespart. Der spezifische Energieverbrauch liegt unterhalb von 300 Stundenkilometern höher als beim ICE, da der Aufwand für den Schwebezustand so hoch ist. Bei Strecken über 100 Kilometern Länge und hohen Geschwindigkeiten sinkt der Energieverbrauch des Transrapid. Bis zu 500 Stundenkilometern kann er schnell schweben. Im Januar 1998 erreichte die japanische Magnetschwebebahn MLX01 die Geschwindigkeit von 550 Stundenkilometer– ein neuer Weltrekord.
Beim Transrapid in Schanghai beträgt die Höchstgeschwindigkeit im Personenbeförderungsbetrieb 431 km/h. Auf dem Foto siehst du Bayerns Innenminister Günther Beckstein, wie er auf die Geschwindigkeitsanzeige deutet.
Der Transrapid gilt als sicheres Verkehrsmittel, da er über alle potentiellen Gefahren hinweg schwebt. Die Straßen und Züge befinden sich unterhalb der Transrapidstrecke. Zusammenstöße mit anderen Verkehrsmitteln und mit Tieren und Menschen sind kaum möglich. Dafür müssen die Trassen wie Brücken hoch gebaut werden. Ob das in unserer Lanschaftsbild passt – darüber streiten sich die Gemüter. Für die Sicherheit der Magnetschwebebahn spricht, dass die Trassen keine Kreuzungen haben. Die Waggons können dadurch nicht auf die falsche Bahn geraten. Ein Entgleisen scheint ebenfalls unmöglich, da das Fahrzeug die Schienen von unten umklammert. Diese Erfahrungen konnten bisher nur auf Teststrecken gesammelt werden.