Vor 95 wurde die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG, gegründet. Seit 1913 engagieren sich dort Menschen, die anderen, in Not geratenen Menschen helfen. Anlass zur Gründung war ein Unglück, bei denen keiner der Umstehenden helfen konnte.
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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., DLRG abgekürzt, wurde am 19. Oktober 1913 in Leipzig gegründet. Grund war eine Tragödie auf der Insel Binz bei Rügen. Eine Aussichtsplattform stürzte ein und über 100 Menschen stürzten in die Ostsee. Dabei kamen 17 Menschen, darunter 7 Kinder, ums Leben.
Damals konnte kaum jemand schwimmen auch Erste-Hilfe-Maßnahmen waren kaum bekannt. Im Sall des Kaufmännischen Vereins in Leipzig wurde daraufhin die DLRG gegründet mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen das Schwimmen und Hilfsmaßnahmen beizubringen. So lautet das Motto der DLRG auch „Jeder Mensch ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer“.
Die DLRG ist eine ehrenamtliche und gemeinnützige Organisation. Das heißt, dass die dort arbeitenden Menschen das Großteils auf freiwilliger Basis tun und die Organisation bestimmte Vorteile, zum Beispiel bei den Steuern, genießt. Die Bundesgeschäftsstelle sitzt im niedersächsischen Bad Nenndorf. Mehr als 561 000 Mitglieder in 2200 Ortsverbänden tragen zur Sicherheit auf deutschen Gewässern bei. Schirmherr der DLRG ist Bundespräsident Hort Köhler.
Seit 1950 haben mit Hile der DLRG 25 Millionen Menschen das Schwimmen gelernt. Das beginnt mit Wassergewöhnungskursen schon im Säuglingsalter, setzt sich mit Kleinkindschwimmen fort und endet beim Erwachsenenschwimmen. Für die verschiedenen Altersklassen und je nach Leistungsfähigkeit werden Schwimmabzeichen vergeben, beginnend mit dem so genannten „Seepferdchen“ für Frühschwimmer (links).
Danach folgen die deutschen Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Dabei lernt man verschiedene Schwimmstile wie Kraul und Brust und lernt etwas über Rettungsmaßnahmen im und am Wasser. Ab 18 kann man diese Kenntnisse vertiefen und erhält dann die das deutsche Schwimmabzeichen. Je nach Leistung ebenfalls in Bronze, Silber oder Gold.
Rettungsschwimmer der DLRG arbeiten an den Nord- und Ostseeküsten, wachen in Schwimmbädern und an Flüssen sowie bei Veranstaltungen darüber, dass alles sicher abläuft. Neben diesen Wasserrettungsdiensten und der Ausbildung von Menschen zu Rettungsschwimmern hat, widmet sich die DLRG gemäß ihrer Satzung auch dem Naturschutz, besonders in Zusammenhang mit Gewässern.
Auch zur Forschung und Entwicklung von Rettungsgeräten trägt die DLRG ihren Teil bei. Dabei steht die DLRG in weltweitem Austausch mit ähnlichen Organisationen in anderen Ländern. Schließlich ist die DLRG auch in den Katastrophenschutz eingebunden.