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„Rubin“ ist die Abkürzung für Realisierung einer automatisierten U – Bahn in Nürnberg. Im April 2004 begannen die ersten Tests dieser fahrerlosen U-Bahn auf einem eigens eingerichteten Prüfgleis. Die fahrerlose U-Bahn sollte zur WM ab 2006 eingesetzt werden. Aber Fehlplanungen und technische Schwierigkeiten verzögerten immer wieder den Start. Das Projekt kostet statt der geplanten 185 Millionen Euro nun 600 Millionen. Hier ein paar technische Details, wie so eine automatische U-Bahn ohne Fahrer funktioniert.
Gefahren wird die U-Bahn sozusagen von einem Rechner, dem ATC (= Automatic Train Control). Dieser besteht aus verschiedenen Bestandteilen: der automatischen Zugsicherung (ATP = Automatic Train Protection) und der automatischen Zugsteuerung (ATO =Automatic Train Operation), die den Fahrzeugführer ersetzt. Die automatische Zugsteuerung erhält Befehle vom ATC Streckenrechner. Zum Beispiel Fahr- und Bremsbefehle, Befehle zum Auf- und Abrüsten und gibt diese an die Fahrzeugsteuerung weiter. Es werden Kommandos und Meldungen ausgetauscht, wie beispielsweise Abfahraufträge, Geschwindigkeitsvorgaben oder wie voll ein Zug ist. Die automatische Zugsicherung überwacht die automatische Zugsteuerung. So auch die Höchstgeschwindigkeit, wo der Zug sich gerade befindet, die Türen. Bei drohender Gefahr stoppt die automatische Zugsicherung das Fahrzeug.