- Anzeige -
Der Schweizer Physiker Auguste Piccard wurde durch seine Erforschung der Stratosphäre und der Tiefsee bekannt.
ach 1937 wandte sich Piccard der Tiefseeforschung zu und suchte in mehreren (vom II. Weltkrieg unterbrochenen) Anläufen mit einer selbstangetriebenen, unbefestigten Tiefseetauchkugel aus Metall den Tiefenrekord zu brechen.
1953 lief Piccards zweites Tiefseetauchgerät "Trieste" vom Stapel. Es handelte sich hier um eine direkte Weiterentwicklung des Vorläufers FNRS-2, der durch Seegang schwer beschädigt worden war.
Am 23. Januar 1960 schließlich tauchte Piccards Sohn Jacques mit der Trieste auf die bis heute gültige Rekordtiefe von 10.740 bzw. 10.916 Metern (je nach Messung) hinunter, eine Stelle am Grund des Marianengrabens.
Die Besatzung sitzt in einer druckfesten Tauchkugel, die an einem petroleum- bzw. benzingefüllten Auftriebskörper aufgehängt ist.
Horizontal bewegt sich die Konstruktion wie jedes andere U-Boot mittels Elektromotoren und Schrauben fort. Bei Ausfall der Elektrik steigt der Bathyskaph automatisch auf.
Wenn dich die Erforschung der Tiefsee interessiert, dann wirf doch einen Blick in unseren WAS IST WAS Band 32: Meereskunde.