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Die Mauren in Spanien
Als Mauren bezeichnet man muslimische Araber, die von Süden auf die Iberische Halbinsel vordrangen.
Spanien wurde damals von den Westgoten unter König Roderich regiert. Allerdings war dieses Volk sehr zerstritten und bildete keine geschlossene Front gegen die Mauren.
Die Landwirtschaft, das geistige Leben und das Handwerk erlebten in dieser Zeit eine Blüte. Juden, Christen und Araber lebten gemeinsam in Spanien und beflügelten sich gegenseitig in ihren Leistungen und Ideen. So kamen viele Gelehrte, die im Mittelalter hohes Ansehen erlangten, aus Spanien.
Ab 1031 zerfiel das Reich der Mauren in viele Teilfürstentümer und von Norden her begann die christliche Rückeroberung des Landes, die so genannte Reconquista.
Nun folgte eine radikale Katholisierung des Landes. Vorbei war das Neben- und Miteinander der Kulturen und Religionen. Bereits 1492 begann der Exodus der Juden in die Nachbarländer. Das Königspaar zwang auch sie, Spanien zu verlassen.