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Eine Ratte mit Geschmack
Das Rattenmännchen Rémy aus Paris lebt mit seiner Familie, einer großen Rattenkolonie, in einem Haus auf dem Land. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen gibt sich Rémy nicht mit Essensresten zufrieden. Er schätzt gutes Essen und versucht sich selbst beim Kombinieren von gefundenen Nahrungsmitteln mit Kräutern.
Ein unglücklicher Zufall treibt die Rattenfamilie aus dem Landhaus: Nachdem sie von der Bewohnerin entdeckt und mit einer Schrotflinte beschossen wurden, flüchten sie sich in die Kanalisation. Rémy findet sich plötzlich mitten in Paris wieder – direkt unter dem Restaurant des berühmten Starkochs Auguste Gusteau. Das ist seine Chance: Er versteckt sich in der Küche und hilft heimlich beim Kochen.
Natürlich bleibt Rémy nicht unentdeckt. Er schließt Freundschaft mit dem Küchentollpatsch Linguini, der sich von Rémy beim Kochen helfen lässt und plötzlich als Starkoch dem Küchenchef Konkurrenz macht. Das gibt Ärger. Besonders als der Restaurant-Kritiker Anton Ego vor der Tür steht und Rémy verschwunden ist, ohne den Linguini unmöglich kochen kann. Wie erklärt er das bloß der Küche?
Beide Regisseure, Brad Bird und Jan Pinkava, wurden für ihren jeweils letzten Animationsfilm bei Pixar mit dem Oscar ausgezeichnet. Für die Filmmusik ist Michael Giacchino verantwortlich, der für die Soundtracks der Filme „The Incredibles-Die Unglaublichen“ und „Mission: Impossible III“ bekannt ist.
„Ratatouille“ ist wie bisher alle Pixar-Filme ein Spaß für die ganze Familie. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Am 3. Oktober kommt der Film in die deutschen Kinos.