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Sport & Kultur / Artikel

Lexikon: Wum und Wendelin

"Der große Preis" mit Moderator Wim Thoelke gehörte in den 70er und 80er Jahren zu den unterhaltsamsten Sendungen des ZDF. Zwei Zeichentrickfiguren haben extrem zur Popularität der Rateshow beigetragen: Wum und Wendelin. Und das, obwohl sie pro Sendung maximal fünf Minuten zu sehen waren.

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Geboren wurde Hund Wum eigentlich als Maskottchen der Aktion Sorgekind (heute: Aktion Mensch). Und zwar 1971. Kein Geringer als Loriot, der berühmte Komiker, Zeichner und Schauspieler hat den cremefarbenen Vierbeiner mit den schwarzen Schlappohren und dem extrem tiefen Organ erfunden. Einige Zeit später gesellte sich auch Elefant Wendelin dazu. Markenzeichen: eine näselnde Piepsstimme.
 
Toooeeelke!
 
Im Rahmen des Großen Preises warben die beiden Sympathieträger um Spenden für die Aktion Sorgenkind. Das Ritual war immer das Gleiche: Showmaster Thoelke stattete den zweien einen kurzen Besuch auf ihrem Sofa ab und hielt ein wenig Smalltalk. Begrüßt wurde er stets mit einem „Toooeeeelke!“ Manchmal gesellte sich auch ihr außerirdischer Freund dazu, der blaue Klaus in seiner fliegenden Untertasse.
 
Knoten im Rüssel
 
Unvergessen, wenn sich Wum und Wendelin vom Publikum verabschiedeten. Sie machten sich jeweils einen Knoten ins Ohr bzw. in den Rüssel und sagten ihren Spruch auf, um die Zuschauer ans Losekaufen für einen guten Zweck zu erinnern: Einzahlschluss für den Großen Preis – Samstag in acht Tagen! Wum und Wendelin waren so erfolgreich, dass sie auch außerhalb der Rateshow über den Bildschirm flimmerten.
 
Nic – 17.02.2005

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