Wie wissen die einzelnen Sender, wie viele Leute ein bestimmtes Programm schauen?
Patrick aus Wien möchte wissen, wie die Einscahtlquote einer Sendung ermittelt wird.
- Anzeige -
Die privaten, aber auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sind auf Werbeeinahmen angewiesen, mit denen sie ihre Produktionen und irhen Sendebetrieb finanzieren. Die privaten Sender dürfen pro Stunde zwölf Minuten Werbung zeigen.
Der Preis für das Ausstrahlen eines Werbespots richtet sich danach, wie viele Menschen diesen Spot wohl sehen. So gibt es teuere Werbeblöcke, wie etwa der vor den den Nachrichten und billigere, zu Zeiten, in denen weniger Zuschauer vor ihrem Apparat sitzen.
Damit die Sender wissen, wie viele Zuschauer eine Sendung im Schnitt hat, werden die Einschaltquoten gemessen. Dazu gibt es eine Gruppe von 5600 Familien in Deutschland,d eren Fersehverhalten stellvertretend für alle Zuschauer herangezogen werden.
Dazu wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung der so genannte Gfk-Meter entwickelt. Dieses Messgerät notiert wie oft ein- oder umgeschalten wird und wie lange ein Zuschauer bie einem Programm bleibt. Jedes Mitglied der Familie muss sich per Knopfdruck anmelden. Auch jeder Gast wird registriert. Alle Daten werden nachts an das Institut weitergegeben. Dieses wertet die Zahlen aus und meldet die so ermittelten Quoten an die Sender.
Die Einschaltquoten können darüber entscheiden, ob ene Sendung weitergeführt oder eingestellt wird. Je höher die durchschnittliche Zuschauerquote ist, desto teurer können die Sender die Werbezeiten in und um die entsprechenden Sendungen verkaufen.