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Mit Jules Verne, der mit Recht als "Vater der Science-Fiction" bezeichnet wird, rücken Schilderungen wissenschaftlich- technischer Vorgänge zum ersten Mal in den Mittelpunkt der Literatur. Wer kennt nicht Kapitän Nemo in seiner Nautilus, den Weltreisenden Phileas Fogg oder Professor Lidenbrock, der zum Mittelpunkt der Erde reiste. In einer Zeit des industriellen Aufbruchs nutzte Verne ab 1863 die Verwirrung der Menschen über die in raschen Umbruch befindliche Umwelt und den daraus resultierenden Glauben an die Wunderkraft der Technik. Verne studierte eifrig die Chronik der neuen Erfindungen, lotete ihre Einsatzmöglichkeiten aus und verknüpfte die sich abzeichnenden Trends mit seiner erstaunlichen Fantasie.
Viele Verleger lehnten das Manuskript ab, doch 1863 wurde es mit großem Erfolg im Verlag Hetzel veröffentlicht. Der Verleger erkannte das Talent des jungen Autors und nahm in gleich für weitere Bücher unter Vertrag. Verne durfte eine ganze Reihe von Abenteuerromanen veröffentlichen, die später auch als Romanserie "Voyages Extraordinaires" (Die außergewöhnlichen Reisen) herausgebracht wurden.
Auch die Nautilus, das erste atomar betriebene U-Boot, geht auf Verne zurück. Die Möglichkeit, in achtzig Tagen um die Welt zu reisen, galt vor hundert Jahren noch als riskante, von vornherein verlorene Wette. Niemand hätte sich damals vorstellen können, dass man Ende des 20. Jahrhunderts, vorausgesetzt man hätte das Geld, mit der CONCORDE in wenigen Stunden um die Welt rasen könnte.
Bewertung insgesamt:
mein erstes Lesebuch!!!!
Das ist sehr interessant.
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