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Was sind Sinti und Roma?
Schon aus dem Mittelalter sind Übergriffe und Feindseligkeiten gegen "Zigeuner" überliefert. Im 15. Jahrhundert haben die Bewohner der Städte sie unter Gewaltanwendung auf das Land gejagt. Später waren sie von der Rechtsprechung ausgeschlossen. Ende des 18. Jahrhunderts gab es Versuche, das so genannte „fahrende Volk“ zur Sesshaftigkeit zu zwingen.
Schätzungen zufolge leben in Deutschland 60.000 bis 70.000 Sinti und um die 40.000 Angehörige anderer Roma-Gruppen. Zwischen 1991 und 1999 sind rund 50.000 von ihnen aus Bosnien nach Deutschland geflohen, darunter 15 000 Roma-Kinder. Viele von ihnen sind von Abschiebung bedroht und müssen ohne dauerhafte Perspektive auskommen.
Etwa zwei Drittel der Familien sind lediglich geduldet. Sie müssen jederzeit mit ihrer Abschiebung rechnen. Sie dürfen nicht arbeiten, erhalten nur 70 Prozent des Sozialhilfesatzes und haben keinen Anspruch auf Kindergeld oder Erziehungsgeld. Sie dürfen auch nicht an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen. Kinder, die nicht wissen, ob sie nächste Woche noch in Deutschland sein dürfen, denken an die Polizei, wenn sie eigentlich Mathe lernen sollen und trauen sich häufig nicht zur Schule. Und in einigen Bundesländern gehören sie dort auch gar nicht hin: Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland haben bis heute keine Schulpflicht für Flüchtlingskinder. Im Saarland haben Schüler nicht einmal das Recht zum Schulbesuch.
Unicef und der
Sinti und Roma erfährst du mehr.
Bewertung insgesamt:
die story, ich habe die Vorurteile selbst erfahren-
Klasse Artikel
Es ist gut zu wissen , wie Roma-Kinder leben und wer sie sind.Ich würde mich über mehr Artikel in diesem Bereich sehr freuen.
Mit Sonnigen Grüßen aus Dschibuti
Euer Dr. Ahmad Hamsi Allgemein Arzt :)
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