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1949 war Deutschland geteilt worden. 40 Jahre lang gab es zwei deutsche Staaten: die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR). 1961 ließ die Regierung der DDR die Berliner Mauer und einen bewachten Zaun entlang der deutsch-deutschen Grenze bauen. Diese Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten war vor allem für die Menschen in der DDR fast unüberwindlich.
Als die Flüchtenden längst in der Freiheit waren, gerieten die Fluchthelfer in eine Grenzkontrolle. Schüsse fielen, und die Volksarmee rückte an. Dabei wurde der DDR-Unteroffizier Egon Schultz aus Versehen von seinen eigenen Leuten erschossen. Später behauptete die DDR-Führung, der Soldat sei von den Flüchtlingen getötet worden und stellte Schultz als Volkshelden dar. In der DDR galten die beteiligten Fluchthelfer als Agenten und Mörder. Erst durch die Öffnung der Stasi-Akten wurde offenbar, dass die tödlichen Schüsse aus der Waffe eines Grenzsoldaten abgegeben wurden.
Mehr über die Deutsche Geschichte erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 126 Deutschland. Über die Unterschiede der politischen Systeme könnt ihr euch im WAS IST WAS Band 103 Demokratie informieren.
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