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Die Geschichte österreichischer Bahnen begann lange vor der ersten Dampfeisenbahn: Schon 1807 machte Franz Josef Gerstner der Vorschlag zum Bau einer "Eisenstraße" zwischen Moldau und Donau. Erst 18 Jahre später, 1825, realisierte der Sohn des Visionärs, Franz Anton Gerstner, die Pläne des Vaters: Die Pferdeeisenbahn Budweis·Linz wurde als erste Überlandbahn in Österreich gebaut. Am 7. 9. 1827 nahm die "K. k. privilegierte Erste Eisenbahngesellschaft" den Betrieb auf. 1832 war die 130 Kilometer lange Gesamtstrecke zwischen Gmunden, Linz und Budweis fertiggestellt. Der Personenverkehr hatte dabei keine Bedeutung. Auf der Strecke florierte der Salzhandel von den österreichischen Salinen mit Abnehmern in Böhmen und Sachsen.
Wenn ihr euch für die Geschichte der Eisenbahn, für die Technik und die Entwicklung der Bahn interessiert, dann könnt ihr viel Wissenswertes im WAS IST WAS 54 "Die Eisenbahn" nachlesen - das wurde übrigens von den Experten des Nürnberger DB Museums verfasst!
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