Am 10. Januar 1952 fiel eine der wichtigsten Entscheidungen der Bundesrepublik Deutschland: Damals verabschiedete der Deutsche Bundestag mit 232 gegen 143 Stimmen den Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).
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Die Idee einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, Montanunion) hatte der französische Außenminister Robert Schuman.
Am 9. Mai 1950 schlug er die Bildung einer europäischen Montanunion vor. Ziel sollte es sein, die Stahl- und Kohleproduktion der Mitgliedsländer überregional zu koordinieren und die Rüstungsindustrien der einzelnen Länder in internationale Verträge einzubinden.
Europa wächst zusammen
Ein knappes Jahr später, am 18. April 1951, wurde in Paris die Gründung dieser Union beschlossen. Mitglieder sollten zunächst Belgien, die Bundesrepublik, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande sein.
Eine historische Entscheidung
Der Deutsche Bundestag in Bonn verabschiedete am 10. Januar 1952 den Gründungsvertrag. (Quelle: Deutscher Bundestag – Infothek – in anderen Quellen ist vom 11. Januar die Rede)
Für den Vertrag waren damals 232 Abgeordnete der CDU/CSU, FDP und DP. Dagegen waren 143 Parlamentarier der SPD und KPD.
Der SPD-Politiker Kurt Schumacher lehnte die Montanunion als „zu klerikal, zu konservativ, zu kapitalistisch, zu kartellistisch“ ab. Er sah in ihr ein Votum für ein „Klein-Europa“.
Die Montanunion schuf die Grundlage für einen gemeinsamen europäischen Markt für Kohle und Stahl.
In kleinen Schritten zum großen Ziel
Bald entwickelte sie sich auch in anderen Bereichen zur Keimzelle für Koordination. Der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer sah in ihr einen „Kristallisationspunkt“ der europäischen Vereinigung.
Tatsächlich bereitete die Montanunion der Weg zu den so genannten „Römischen Verträgen“:
Am 27. März 1957 vereinbarten die sechs Mitgliedsstaaten der Montanunion die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom). 1993 entstand daraus die Europäische Union.
Politik für eine friedliche Zukunft
Historisch bedeutsam ist vor allem die Tatsache, dass die französische Regierung schon 1950 dem vormaligen deutschen Kriegsgegner auf einem Gebiet, das die Grundlage der klassischen Rüstungsindustrie darstellte, eine gemeinsame Politik angeboten hatte.
Konrad Adenauer bescheinigte Robert Schuman in einer Laudatio im Jahre 1967 deshalb auch politische Weitsicht: "Er sah weiter, als ich sah, als er diese Montanunion vorschlug. Glauben Sie nicht, dass er die Montanunion vorgeschlagen hat aus wirtschaftlichen Gründen. Das war eine eminent politische Angelegenheit."
Es tut mir leid, dass ich sie in jeder Hinsicht missverstanden habe. Ich wollte nur Werbung für meinen Super hippen Blog machen - Dort finden Sie alles über die neuesten Fashiontrends!
Waltraud an Gudrun01.02.2012
..also wenn das mal kein unm***isches Angebot ist!
Scheinbar haben Sie mein Angebot missverstanden. Ich wollte ihnen einfach eine Freundin in ihrer schwierigen Zeit sein und gemeinsam mit ihnen das finstere Tal durchwandern.
Gudrun01.02.2012
Waldtraud Waldtraud, ruft aus dem Wald laut.
Nur mal ein paar nette Worte zum Beginn...
Nein, ich dachte mir Sie wollen dasselbe wie ich.
Liebe Waldtraud, Sie irren sich, ich befinde mich zurzeit in der Schweiz, auf einem Berg bei Sonnenschein, bitte urteiln Sie nicht zu voreilig.
Bewertung insgesamt:
Scheinbar haben Sie mein Angebot missverstanden. Ich wollte ihnen einfach eine Freundin in ihrer schwierigen Zeit sein und gemeinsam mit ihnen das finstere Tal durchwandern.
Nur mal ein paar nette Worte zum Beginn...
Nein, ich dachte mir Sie wollen dasselbe wie ich.
Liebe Waldtraud, Sie irren sich, ich befinde mich zurzeit in der Schweiz, auf einem Berg bei Sonnenschein, bitte urteiln Sie nicht zu voreilig.
grüse und küse
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