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In der extra für den Prozess neu errichteten gepanzerten Mehrzweckhalle in Stammheim begann am 21. Mai 1975 der Prozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe. Zwölf Millionen Mark, das sind heute rund 6,4 Millionen Euro, hatte die Halle neben der Justizvollzugsanstalt gekostet. Aus Furcht vor etwaigen Befreiungsversuchen mit Hubschraubern war diese Halle zusammen mit dem Hofgang großflächig mit Stahlnetzen überspannt worden.
Der Stammheim-Prozess wurde 1985 in dem Film „Stammheim“ von Reinhard Hauff filmisch aufgearbeitet. Das Drehbuch schrieb der Spiegel-Redakteur Stefan Aust parallel zu seinem Buch "Der Baader-Meinhof -Komplex". Ob Baader, Ensslin und Raspe nach ihren Verurteilungen von eigener Hand oder durch Fremdeinwirkung umkommen, lässt dieser Film offen.
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