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1848 führten die politischen Spannungen in einigen deutschen Staaten sowie in Österreich zu Revolutionen, die zunächst erfolgreich waren. Die Könige versprachen wieder Verfassungen und führten Presse- und Versammlungsfreiheit ein.
Am 9. November 1918 gab Reichskanzler Max von Baden eigenmächtig die Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II. und den Thronverzicht des Kronprinzen bekannt. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann (1865-1939) rief die deutsche Republik aus. Zwei Stunden später proklamierte Karl Liebknecht die freie sozialistische Republik Deutschlands, doch ohne Wirkung. Die Regierungsgeschäfte wurden an den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert übertragen. Zwei Tage später kam es zum Waffenstillstand. Der Krieg war vorbei: Deutschland musste die besetzten Westgebiete und das linke Rheinufer räumen und das schwere Kriegsmaterial ausliefern.
Zehntausende wurden verhaftet und in Konzentrationslager geschleppt. 191 Synagogen gingen in Flammen auf, 76 weitere wurden völlig vernichtet. Hunderte weitere Synagogen und Betstuben wurden demoliert, etwa 7000 Geschäfte jüdischer Einzelhändler zerstört.
9. November 1989 - Die Mauer fällt: Das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski erwähnt auf einer Pressekonferenz scheinbar beiläufig, die DDR habe mit sofortiger Wirkung die Grenzen geöffnet. Wenig später stürmen Tausende DDR-Bürger über die Grenzübergänge. 28 Jahren nach ihrer Errichtung fällt die Mauer.

Mehr über die Deutsche Geschichte erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 126 Deutschland. Über die Unterschiede der politischen Systeme könnt ihr euch im WAS IST WAS Band 103 Demokratie informieren.
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