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Handball
Sieben Städte sind Gastgeber dieser 21. Handball-WM: Varazdin, Zagreb, Osijek, Porec, Pula, Zadar und Split. Hier beginnt die WM mit dem Auftaktspiel Kroatien gegen Südkorea am 16. Januar. Auch das zweite Halbfinalspiel wird in Split stattfinden. Die Viertelfinalspiele, ein Halbfinale, das Spiel um den 3. Platz und das Finale werden in Zagreb ausgetragen.
Obwohl Deutschland bei der letzten WM den Titel holte, zählen die Jungs von Bundestrainer Heiner Brand nicht zu den Favoriten. Das Team wurde umformiert und verjüngt. Seit der Olympia-Pleite von Peking setzt Brand verstärkt auf junge Kräfte. Michael Müller (TV Großwallstadt), Martin Strobel (TBV Lemgo), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar) und Christian Sprenger (SC Magdeburg) dürften erstmals WM-Luft schnuppern. Brand traut dem Nachwuchs einiges zu, auch wenn er vom Einzug ins Halbfinale noch nicht sprechen will. Dazu müssten seine Schützlinge in Gruppe C, wo sie gegen Russland (17. Januar), Tunesien (18.), Algerien (19.), Mazedonien (21.) und Polen (22.) spielen, einen der ersten drei Plätze belegen. In der Hauptrunde wären dann die ersten Drei aus Gruppe D (Dänemark, Norwegen, Ägypten, Brasilien, Serbien, Saudi-Arabien) die Gegner. Am Ende der Hauptrunde spielen die beiden Ersten jeder Gruppe überkreuz die Halbfinals. Wenn die junge Truppe mit einer Medaille heimkäme, würde das dem deutschen Handball einen großen Schub geben.
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