Wir Menschen haben besondere Drüsen, die den Schweiß absondern. Schweiß ist für den Menschen wichtig, um die Körpertemperatur zu regulieren. Von den Nerven gesteuert, reagiert der Körper auf eine zu hohe Außentemperatur oder Anstrengung mit der Absonderung von Schweiß. So reguliert der menschliche Organismus seine Temperatur und schützt sich vor Überhitzung. In dieser Form können Katzen nicht schwitzen. Ihnen können also keine salzigen Schweißtropfen in die Augen laufen.
Katzen haben nicht - wie die Menschen - am ganzen Körper Schweißdrüsen. Die Vierbeiner haben diese Drüsen hauptsächlich zwischen den Zehen- und Sohlenballen. Diese Schweißdrüsen werden zum Markieren eingesetzt: Wenn die Katze ihre Ballen über einen Gegenstand oder ein Möbelstück reibt, sondert sie einen Duftstoff ab, der den entsprechenden Gegenstand markiert.
Katzen schwitzen also nicht, um dadurch Hitze abzugeben. Bei großer Erregung oder starker Hitze öffnen Katzen den Mund und hecheln. Durch die schnelle Atembewegung verdunstet Speichel im Rachenraum und verschafft der Katze Kühlung. Außerdem suchen sie schattige Plätze auf. Und Katzen lecken ihr Fell. Dadurch sondern sie Speichel ab, mit dem sie ihr Fell befeuchten. Die Feuchtigkeit verdunstet und die Katze verschafft sich Kühlung.