Jurassic Park III – Sahen die Dinos wirklich so aus?
Für den Paläontologen Jack Horner ging sicherlich zum dritten Mal ein Traum in Erfüllung: Dinosaurier lebensnah rennen und beißen zu sehen. Die moderne Computer-Tricktechnik macht´s möglich. Horner, Professor an der Universität von Montana und Kurator für Paläontologie am „Museum of the Rockies“ in Bozeman, stand schon bei den beiden ersten Jurassic Park-Filmen den Filmteams beratend zur Seite. Der Inhalt des Films orientiert sich im Prinzip an den beiden ersten Folgen - man lauscht, schreit und rennt. Doch es gibt viele neue Dinos zu sehen, darunter den Spinosaurus.
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Mit dem Spinosaurus hat T-Rex einen gewaltigen Rivalen bekommen und der Showdown auf der Isla Sorna ist garantiert. Spinosaurus ist noch größer und noch schrecklicher als T-Rex. Aber nur im Film! Denn die beiden Endkreidezeitler nahmen sich in der Größe nichts.
In Jurassic Park III ist der Tyrannosaurus halt ein Teenager und Spino ein ganzer Kerl. Das ist nun mal filmerische Freiheit, die zur Spannung beiträgt.
Wie groß die Dinos waren weiß man, aber ihre Farben und Laute kennt man nicht. Somit konnte auch im dritten Dinoauftritt die Fantasie walten - auch beim Kopf des Spinosaurus. Denn der erinnert doch eher ein wenig an das Köpfchen des bis zu 12 Meter langen Baryonyx. Dieser Bursche mit krokodilähnlichem Kopf war auch ein gefährlicher Spinosauride, hatte aber kein großes Rückensegel.
Die Diskussion um das tatsächliche Aussehen der Dinos ist zur Zeit voll entbrannt: Nasen mehr vorn, mehr in der Mitte, eher ein Rüssel oder doch nicht? Zumindest zwei haben ihre Nasen dort, wo sie hingehören - falls die beiden echte Homo sapiens sind:
Von Geowissenschaftler Alexander Stahr/lesestein.de. Fotos: movies.uip.de