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Um sich vor der Verfolgung durch die Polizei zu schützen, bildeten die Schwarzen Banden, die sich vor allem in den Straßen von Rio de Janeiro erbitterte Kämpfe lieferten.
Trotz des Verbotes waren in Salvador schon um 1932 die ersten Capoeira-Schulen gegründet worden. Mestre Bimba kreierte durch Hinzufügen weiterer, stark von asiatischen Kampfsportarten beeinflusster Bewegungen einen neuen Stil, die Capoeira Regional.
Bei der Capoeira bilden Zuschauer und Teilnehmer einen Kreis, die Roda. Das Spiel wird von der Musik bestimmt.
Mit zunehmendem Selbstbewusstsein der Afro-Brasilianer hat seit Mitte der 70er Jahre auch Capoeira an Bedeutung gewonnen. Längst haben Salvadors Capoeira-Schulen Ableger in den Vereinigten Staaten oder auch in Deutschland bekommen.