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Natur & Tiere / Artikel

Die verborgene Stadt in den Anden

Am 24. Juli 1911entdeckte der US-Forscher Hiram Bingham eine Festungsstadt der Inkas aus dem 15. Jahrhundert. Die Siedlung liegt in 2700 Höhe schwer zugänglich in den peruanischen Anden. Sie gibt Zeugnis von der faszinierenden Kultur eines toten Volkes.

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machupicchu_gr2.jpg Reich der vier Weltgegenden
 
Tahuantisuyu", das "Reich der vier Weltgegenden" oder Himmelsrichtungen, hieß das Land der Inkas. Es war in vier Zonen aufgeteilt, die nochmals in verschiedene Provinzen untergliedert waren. Politisches und kulturelles Zentrum war Cuzco ( Nabel der Welt).
 
Der Herrscher nannte sich „Sapa Inka“, das bedeutet Sohn der Sonne. Er war mir einer seiner Schwestern verheiratet und durfte noch zahlreiche Geliebte haben. Bei den Inkas war es üblich, dass Geschwister untereinander heirateten und Kinder bekamen.
 
Heutzutage sind solche Liebesbeziehungen verboten. Denn man geht davon aus, dass Kinder aus einer Ehe zwischen Bruder und Schwester geisteskrank werden. Für den südamerikanischen Indianerstamm dagegen war die Liebe zwischen Geschwistern etwas heiliges. Man glaubte, dass der Sonnengott so die Möglichkeit habe, auf die Erde zu kommen. Deswegen durfte auch nur der Herrscher werden, der aus einer solchen Verbindung stammte.
 
Der Inka-Häuptling und sein Hofstaat bewohnten Paläste in Cuzco und Residenzen im benachbarten Urubamba-Tal. In Cuzco residierten außerdem die "Vizekönige" der vier Reichsteile.
 
peru_gr2.jpg IRI-23.7.01

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