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In der Welt der Paläontologen, das sind die Wissenschaftler, die sich mit Tieren und Pflanzen der Vorzeit beschäftigen, sorgte der Fund für große Aufregung: Jörn Harald Hurum vom Naturkundemuseum der Universität Oslo und seine Kollegen haben etwas gefunden, was für andere der Entdeckung einer Goldmine gleichkäme. Nur dass die Wissenschaftler keine materiellen sondern historische Schätze gefunden haben. Auf der Svalbard-Inselgruppe (deren Hauptinsel Spitzbergen ist) lagen nicht nur einzelne Knochen verstreut, sondern komplette Skelette. Was heute über dem Wasser liegt war einst der Boden des Meeres. Nach ihrem Tod sind die Saurier auf den schlammigen und sauerstoffarmen Meeresboden hinabgesunken und konserviert worden.
Die Fischsaurier (Ichtyosaurus) wurden bis zu fünf Meter lang und sahen in etwa aus wie Delfine, während die Plesiosaurier 15 Meter lang werden konnten. Sie waren Meeresreptilien, die zeitgleich mit den Dinosauriern ausgestorben sind. Plesiosaurier hatten einen zigarrenförmigen Körper, einen langgestreckten Hals, einen verhältnismäßig kurzen Schwanz und keine Beine, sondern vier paddelförmige Flossen. Sie benutzten nur die Beide als Ruderflossen - ähnlich wie es die Meereschildkröten heute noch tun. Auch wenn es ausgestorbene Reptilien sind, gehören sie nicht zu den Dinosauriern, denn diese haben nur an Land gelebt. Die Plesiosaurier selber werden in zwei große Gruppen unterteilt:die eigentlichen Plesiosaurier und der Pliosaurier. Während erstere lange Hälse haben, sind die Vertreter der Pliosaurier groß und massiv gebaut, der Hals ist relativ kurz und der Schädel groß. Die Zähne sind kräftig und konisch. Fragmente von Pliosauriern sind unter anderem aus England, Russland und Argentinien bekannt.
Mehr über Dinosaurier und Fossilien (versteinerte Tiere und Pflanzen aus früheren Erdzeitaltern) lest ihr im WAS IST WAS Band 15 Dinosaurier sowie im WAS IST WAS Band 69 Fossilien.