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Germanischer Bärenhund
Ende der 80er Jahre erregte eine weitere alte und zugleich neue Rasse Aufsehen. Carsten Kieback, bisher Züchter verschiedener Großrassen, bekam einen Wurf von 8 Welpen, deren breite Köpfe, große bärige Pfoten und helle Fellfarbe an die alten Germanenhunde aus deutschen Sagen und Legenden erinnerten. Die Verpaarung verschiedener großer Hirten- und Hütehunderassen brachte das Ergebnis, den Germanischen Bärenhund, hervor. Die Begeisterung für diesen Wurf war so groß, dass Züchter Kieback beschloss, die Linie weiterzuführen. Kinderliebe und Wachsamkeit sind in der großen und imposanten Statur dieser Rasse vereinigt. Heute trifft man bereits in ganz Deutschland auf Exemplare des Bärenhundes.
Die Mischung aus Boston-Terrier und Basenji brachte den "Boston-Basenji" hervor. Züchter Jürgen Weber aus Groß Schenkenberg (Schleswig-Holstein) wollte das katzenartige Wesen des Basenjis und die gute Lernfähigkeit des Boston-Terriers in einer Hunderasse vereinen. Die bis zu 43 cm großen Tiere, die eine quadratische Form bei kurzem Rücken und langen Beinen aufweisen, werden bis zu 13 kg schwer. Die bevorzugte Farbgebung ist braun-gestromt, seltener schwarz, wobei immer die Rutenspitze, Pfoten und/oder Läufe und Brust weiß sind. Die Intelligenz und Familienfreundlichkeit lassen mittlerweile auch den Schenkenberger-Basenji zu einem Liebhaber-Hund werden.