Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – diese Redewendung ist uns sicher allen geläufig und sie zeigt wie fest die Spatzen in unserem Leben verankert sind.
Leider wird der Spatz -auch Haussperling genannt - bei uns immer seltener. Das liegt daran, dass er immer weniger Lebensraum hat. Ganz egal, ob auf dem Land oder in der Großstadt.
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Der natürliche Lebensraum verschwindet
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Der Haussperling ist von allen Veränderungen in Wohngebieten direkt betroffen. Sanierte Gebäude ohne Nischen und Spalten für Brutplätze, glatte Flächen und ein weniger Nahrung machen ihm das Leben schwer.
Deshalb hat der Naturschutzbund NABU den Haussperling auch als "Vogel des Jahres 2002" ausgesucht.
Hilfe für die Spatzen
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Die Deutsche Wildtierstiftung will jetzt untersuchen, welche Gegenmaßnahmen möglich sind, um den Spatzen wieder ein gesundes Umfeld zu bieten.
Zur Finanzierung rund um den Haussperling hat die Wildtierstiftung den „Sperlingsfond“ eingerichtet:
Dabei wäre es ganz einfach das Leben des Haussperlings und anderen Vögeln zu erleichtern. Wenn eure Eltern im Garten auf Gift verzichten und möglichst viele unterschiedliche heimische Sträucher und Blumen pflanzen, bekommen die Spatzen und natürlich auch alle anderen Vögel ein reichhaltiges und natürliches Nahrungsangebot serviert.
Eine Spatzenfamilie hautnah
<img src="@@webcam.jpg" align="left" vspace=8 hspace=5Weil die Forscher mehr über die Lebensgewohnheiten der Spatzen erfahren wollen, haben sie in diesem Jahr ein ungewöhnliches Projekt gestartet und eine Web-Cam in einem Sperlingsnest aufgestellt. Die Fortschritte des Projekts könnt ihr von Mai bis Oktober verfolgen.
Die Bilder werden regelmäßig ins Internet gestellt und so könnt ihr die Entwicklung des Spatzennachwuches direkt live mitverfolgen.
Inzwischen sind die Jungvögel ausgebrütet und warten hungrig darauf mit den besten Leckereien versorgt zu werden.
Wenn ihr selbst etwas für die Rückkehr der Spatzen tun wollt, könnt ihr den Bauplan für ein „Spatzen-Reihenhaus“ gegen 3,06 € in Briefmarken bei der Wildtierstiftung bestellen. Natürlich gibt es auch einen fertigen Bausatz für 29 €. Der wird von Mitarbeitern einer Behindertenwerkstätte hergestellt und vom Erlös geht 1 Euro als Spende an die Einrichtung