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Die interessantesten Säugetierarten Münchens vom Igel, Fuchs, Siebenschläfer, Steinmarder bis zum Biber hat der Bund Naturschutz (BN) in einer Broschüre zusammengestellt. Von den 39 in München vorkommenden Säugetierarten stellt der BN 25 im handlichen Einsteckformat vor.
Der beliebte Igel kommt trotz großer Verluste im Straßenverkehr flächendeckend in München vor. Dies hat eine Igel-Volkszählung des BN vor einigen Jahren ergeben. In der Broschüre des BN erfährt man, dass Igel ab einem Gewicht von 500 Gramm ohne menschliche Hilfe überwintern können. Bei einem Igelfund soll man unterkühlte Igel auf eine mit einem Frottierhandtuch umwickelte Wärmeflasche in einen zugedeckten Karton setzen. Als Nahrung darf man dem stachligen Gesellen keine Milch und auch kein kalorienarmes Obst geben. Unterernährte Igel brauchen zum
Der Fuchs hat sich an das Leben in Großstädten stark angepasst. Als Allesfresser ernährt er sich auch von menschlichen Abfällen. Er zieht bis in die Münchner Innenstadt und wurde angeblich schon am Marienplatz gesehen. Sogar in London leben viele Füchse.
Der Steinmarder ist ein nächtlicher Jäger und verschläft den Tag. Bei Autofahrern hat er ein schlechtes Image, wenn er Zündkabel und Bremsschläuche zerbeißt. Als Vorsorgemaßnahme empfiehlt die Broschüre, Drahtgitter oder einen Handbesen unter das Auto zu legen.
Auch Wildschweine haben die Stadt als Lebensraum entdeckt. In München und Nürnberg ärgern sie Gartenbesitzer, wenn sie Beete umpflügen und im Komposthaufen wühlen. Mehr über Wildschweine in der Stadt erfährst du in einem anderen Artikel, wenn du unten auf den entsprechenden Link klickst.
Für viele der 39 in München vorkommenden Säugetierarten gibt es keine offizielle Statistik. Auch beim ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbär und dem europäischen Biber sind die Experten auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen. Deshalb ruft der BN alle Mitbürger auf, Tierbeobachtungen an das BN-Servicetelefon (089 / 51 56 76-0) zu melden.
Mehr erfährst du in unserem WAS IST WAS Band 13: Wilde Tiere
und im WAS IST WAS Band 68 Natur erforschen und schützen.