Rechtzeitig zur Weihnachtsferienzeit sind die Pisten rund um den höchsten Punkt der Alpen wieder geöffnet. Dieser liegt auf dem Matterhorn. Der gigantische Berg zieht jedes Jahr die Wintersportler in ihren Bann. Die Ost-, Nord- und Westwand befinden sich auf schweizerischem Staatsgebiet, die Südwand auf italienischem. Mehr über die Alpen, das Matterhorn und seine Gefahren, erfahrt ihr hier:
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Die Alpen
Die Alpen erstrecken sich über eine Länge von 1.200 Kilometern durch Europa. Dabei reichen sie vom Ligurischen Meer bis hin zur Pannonischen Tiefebene. Das Ligurische Meer ist ein Teil des Mittelmeeres. Die Pannonische Tiefebene gehört zum größten Teil zu Ungarn.
Das Matterhorn ist das Wahrzeichen der Schweizer.
Die Alpen sind das höchste Gebirge im Inneren Europas. Und der höchste Berg der Alpen ist das Matterhorn mit 4.478 Metern Höhe. Obwohl die Südwand des Matterhorns auf italienischem Staatsgebiet liegt, gehört es doch zum größten Teil zum schweizerischen Staatsgebiet. Das Matterhorn in den Walliser Alpen ist das Wahrzeichen der Schweiz.
Entstehung des Matterhorns
Das Matterhorn auf etwa 4.000 Metern Höhe.
Vor 100 Millionen Jahren näherten sich die beiden Kontinente Afrika und Europa. Der Ozean zwischen den beiden Kontinenten zog sich zurück. Rund 50 Millionen Jahre später begann daraufhin die Verformung und Faltung der großen Gesteinsmassen. Aus diesen nach oben drängenden Gesteinsmassen entstand schließlich das Matterhorn.
Die Schönheit und die Gefahr des Matterhorns
Edward Whymper erreichte als erster seiner Gruppe den Gipfel des Matterhorns.
Am 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn zum ersten Mal bestiegen, jedoch nicht ohne tragischen Ausgang. Eine Gruppe von sieben Männer, angeführt von dem Engländer Edward Whymper, schaffte es auf den Gipfel des Matterhorns. Zuerst erreichte Edward Whymper den Gipfel. Leider schafften den Abstieg nur drei der mutigen Bergsteiger. Vier der Erstbesteiger stürzten noch oberhalb der sogenannten „Schulter“ des Matterhorns über die Nordwand tödlich ab.
Das Matterhorn bleibt auch heute noch eine große Herausforderung für Bergsteiger. Mehr als 400 Bergsteiger sind am Matterhorn bereits tödlich verunglückt. Bis heute bleiben 25 von diesen Bergsteigern verschollen. Bisher führt auch noch keine Steilbahn auf das Matterhorn. Mehrfach wurde versucht eine Seilbahn für Touristen zu bauen, doch bisher ohne Erfolg. Heute wird das Matterhorn in der Regel über den leichtesten Anstieg, den sogenannten Hörnligrat, bestiegen. Jedes Jahr versuchen rund 3.000 Bergsteiger ihr Glück und wagen den Anstieg auf das Matterhorn.
Trotz seiner Gefahren bleibt das Matterhorn eine Schönheit der Natur. Wenn Touristen zum ersten Mal einen Blick auf das Matterhorn werfen, verschlägt es ihnen regelrecht den Atem. Deshalb bleibt es wohl auch in Zukunft ein Mythos und eine Attraktion für die Besucher der Schweiz.
Text: Christine Spindler, 17.09.2009, Bilder: Matterhorn Spitze von Sven Scharr/cc, Matterhorn auf 4.000 Metern von Orion666/gfdl-cc, Edward Whymper/pd
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