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Viele Weltreligionen gehen davon aus, dass die Entstehung neuer Lebewesen durch einen einmaligen Schöpfungsakt vollzogen wurde.
Diese Auffassung wurde schließlich durch Jean Baptiste de Lamarck (1744 - 1829) in Frage gestellt. Er ging davon aus, dass Tiere nicht – wie angenommen – immer gleich sind, sondern einem ständigen Wandel unterliegen.
So haben Tiere in Wüstenregionen spezielle Organe zur Wasserspeicherung, wohingegen Tiere in Polargebieten statt dessen Organe zur Wärmespeicherung besitzen.
Obwohl Lamarcks Annahmen der Evolutionstheorie zumindest in Ansätzen ähnelt, so konnte er seine Theorie damals nicht beweisen und die Entstehung neuer Arten war weiterhin ein Rätsel. Auch ein Beweis für einen Vervollkommnungstrieb bei Tieren wurde bis heute nicht gefunden.
Aufgrund der späten Entdeckung der Galapagosinseln durch den Menschen, konnten sich die dortigen Tiere ohne menschliches Eingreifen entwicklen.
Doch nicht nur die Kombination von Genen sogt für die Artenvielfalt, sondern auch die Möglichkeit, dass sich einzelne Gene willkürlich und zufällig verändern können.
Eine weitere Form der Auslese ist die Zucht. Hierbei findet eine künstliche Selektion durch den Menschen statt.
Auch Wildschweine haben die Stadt als Lebensraum entdeckt. In München und Nürnberg ärgern sie Gartenbesitzer, wenn sie Beete umpflügen und im Komposthaufen wühlen.