- Anzeige -
Charles Robert Darwin wurde am 12. Februar 1809 als fünftes von sechs Kindern des Arztes Robert Darwin und Susannah Wedgwood in der englischen Stadt Shrewsbury geboren. Sein Großvater väterlicherseits war der Naturforscher und Dichter Erasmus Darwin, die Mutter war eine Tochter des Keramikfabrikanten Josiah Wedgwood. Sie starb, als Charles gerade acht Jahre alt war. Von da an kümmerten sich seine drei älteren Schwestern um ihn. Ab 1818 besuchte er die Internatsschule seiner Heimatstadt. Obwohl er dort sieben Jahre blieb, langweilte ihn der auf alte Sprachen und Literatur ausgerichtete Unterricht. Viel lieber sammelte er Muscheln, Mineralien und Insekten, streifte in seiner freien Zeit durch die Natur und untersuchte die Verhaltensweise der Vögel.
Im Oktober 1825 folgte Charles seinem Bruder Erasmus an die Universität Edinburgh und begann ein Medizinstudium. Bei Robert Edmond Grant lernte er dort wissenschaftliches Beobachten, Meereszoologie und die Bedeutung von genauen Aufzeichnungen. Von dem ehemaligen schwarzen Sklaven John Edmonstone ließ er sich das Präparieren von Vögeln beibringen. Darwins erster wissenschaftlicher Vortrag hatte die Selbstbeweglichkeit der Eier von Flustra zum Thema. Flustra ist ein Moostierchen, ein winziger im Wasser lebender Vielzeller.
Darwin war begeistert und reiste als unbezahlter Naturforscher mit. Auf dieser fünf Jahre dauernden Fahrt gewann er die Erkenntnisse, aus denen er später seine Evolutionstheorie entwickelte; bedeutend dafür war der Besuch auf den Galápagos-Inseln 1835.
Mehr über Charles Darwin und andere Expeditionen in die verschiedensten Regionen der Erde erfahrt ihr im
WAS IST WAS Band 5 Entdecker und ihre Reisen.