Jessica aus Recklinghausen möchte wissen, welche Bedeutung ein Totempfahl hat.
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Das Totem ist für viele Indianer die Darstellung eines bestimmten Tieres oder einer Pflanze, zu der sich der Indianer oder ein Stamm zugehörig oder verbunden fühlt. Ein Totem ist wie ein Beschützer oder Helfer.
Die Indianer, die im Nordwesten Amerikas am Meer und an den Flüssen lebten, hatten feste Wohnstätten. Sie hatten immer genug Fisch zu essen und mussten nicht mit Herden weiterziehen. So bauten sich die Kwakiutl, Tlingit oder Haida Häuser aus Zedernholz.
Diese Indianer waren handwerklich sehr geschickt und schnitzten kunstvolle Masken, aber auch reich verzierte Totempfähle. Eigentlich müsste man diese Totempfähle als Wappenpfähle bezeichnen. Diese Gedenkpfosten erinnerten an wichtgie Ereignisse in der Geschichte eines Clans, also einer Familie. Sie stellten auch die Tiere dar zu der sich diese Familie zugehörig fühlten oder die sie beschützen sollten. So zum Beispiel Dachse, Wale oder Biber oder die doppelköpfige Schlange Sisitul. Diese Tiere galten als Urahnen der Menschen.
So wie auch in Europa alte, eingessesene Familien Wappen als Familienzeichen haben, so war auch der Totem so ein Familienzeichen.