StartRSSSitemapFAQEltern-InfoShopAGBImpressumKontaktKlubvorteile
Berühmte Personen

Hillary Clinton wird 60

Hillary Diane Rodham Clinton, US-amerikanische Juristin und Politikerin, wurde am 26.Oktober 1947 in Chicago, Illinois geboren. Sie liegt als Kandidatin der demokratischen Partei in der Präsidentschaftswahl 2008 weit vor den anderen demokratischen und republikanischen Bewerbern und wird vermutlich als erste Frau das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten übernehmen.

- Anzeige -


 

Hillary Rodham wuchs in Park Ridge, Illinois als Tochter eines mittelständischen Unternehmers auf. Sie besuchte das Wellesley College, eines der Seven Sisters Colleges. Seven Sisters ist eine Gruppe historischer Frauencolleges in den USA, die gegründet wurde, um eine höhere Ausbildung für Frauen zu unterstützen. Hillary_Weihnachten.jpg
 
In den 1970er Jahren studierte sie Rechtswissenschaft an der Yale University. Dort lernte sie ihren späteren Mann Bill Clinton kennen, den sie 1975 heiratete. 1980 wurde die gemeinsame Tochter Chelsea Clinton geboren.
 
Einzug ins Weiße Haus
 
Sie war als Rechtsanwältin in der in Amerika bekannten Anwaltskanzlei Rose in Little Rock und als Professorin an der Law School der University of Arkansas in Fayetteville tätig. 1974 arbeitete sie als Rechtsberaterin für den Justizausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses und sammelte so Erfahrungen mit dem Politikgeschäft.
 
Hillary_Podest.jpgVon 1979 bis 1981 und 1983 bis 1992 war sie First Lady des Bundesstaats Arkansas (Als First Lady werden die Ehefrauen des Staatsoberhauptes bezeichnet). Nachdem ihr Mann Bill Clinton 1992 zum Präsidenten der USA gewählt worden war, zog die Familie im Januar 1993 in das Weiße Haus ein.
 
Republikaner und Demokraten
 
Die republikanische und die demokratische Partei sind die beiden bedeutendsten Parteien in den USA, die das politische Geschehen im Land bestimmen. So waren alle Präsidenten seit 1852 aus einer der beiden Parteien. Die republikanische Partei wurde am 28. Februar 1854 in Ripon, Wisconsin als Partei gegen die Ausbreitung der Sklaverei gegründet. Sie gilt derzeit als die konservativere der beiden Parteien.
 
Die demokratische Partei entstand 1792 unter Thomas Jefferson und Andrew Jackson, welcher 1829 bis 1837 der siebte Präsident der USA war. Andrew Jackson vertrat die Interessen der einfachen Menschen und sprach sich für die Sklaverei aus. Heute ist die Demokratische Partei im Gegensatz zur Republikanischen Partei eher links eingestellt, sie befürworten beispielsweise staatliche Unterstützungsprogramme. Die beiden Parteien finden fast in allen Gesellschaftsschichten breite Unterstützung. Ausnahme sind die Afroamerikaner, die bei der Wahl 2000 zu 90 Prozent demokratisch gewählt haben.
 
Hillary liegt vorn
 
Hillary_Obama.jpgBei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr ist Hillary Clinton, Senatorin aus New York, die absolute Favoritin im Kampf um die demokratische Kandidatur. Laut einer aktuellen CNN-Umfrage liegt Clinton im parteiinternen Rennen mit 51 Prozentpunkten vorn. Ihr Amtskollege aus Illinois, Barack Obama (siehe Bild), der 2004 als derzeit einziger Afroamerikaner in den Senat gewählt wurde, liegt mit 21 Prozentpunkten auf dem zweiten Platz weit zurück. Den dritten Platz hat bislang John Edwards mit nur 15 Prozentpunkten. Im Kandidatenrennen der Demokraten rückt Clinton also an die unangefochtene Spitze.
 
Mitstreiter aus dem republikanischen Lager
 
Hillary_Giuliani.jpgAuf der republikanischen Seite führt der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani (siehe Bild) laut CNN weiterhin mit 27 Prozent. In seine Amtszeit von 1994 bis 2001 fielen die Terroranschläge vom 11. September auf das World Trade Center. Seine Ruhe und erfolgreiche Führung während dieser Zeit brachten ihm die Auszeichnung „Person of the Year 2001“ (Person des Jahres 2001) durch das US-amerikanische Magazin „TIMES“ ein.
 
Ihm folgt der frühere Senator aus Tennessee, Fred Thompson, der innerhalb eines Monats von 27 auf 19 Prozentpunkte absackte. Er liegt nur noch knapp vor Senator John McCain aus Arizona. Damit steht Hillary Clinton auf dem Weg zum ersten weiblichen Präsidenten kaum noch etwas im Wege.
 
Clintons politische Ziele
 
Wenn sie den Wahlkampf gewinnt, möchte Hillary Clinton mit Hilfe früherer Präsidenten das Image der Vereinigten Staaten im Ausland verbessern. Außerdem ist sie für den sofortigen Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak und werde alles in ihrer Macht stehende tun, „um den Schaden, den der Präsident noch anrichte, zu begrenzen“. Auf die Frage, ob Amerika für eine Frau im Präsidentenamt bereit sei, antwortete sie: „Ich trete nicht als Frau an. Ich nehme am Wahlkampf teil, weil ich glaube, die am besten qualifizierte und erfahrenste Person für das Präsidentenamt zu sein.“
 
Voller Einsatz
 
Hillary_Schulklasse.jpgDoch nicht nur bei den Wahlen zeigt Clinton vollen Einsatz: Sie setzt sich besonders für die weltweite Beachtung der Frauen- und Menschenrechte ein. Außerdem engagiert sie sich seit langem für Kinderschutz. Auf der „Forbes“-Liste der 100 mächtigsten Frauen der Welt (Das „Forbes Magazine“ ist eines der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine weltweit) wurde sie im Jahr 2006 auf Platz 18, 2007 auf Platz 25 gewählt.
 
Es wird vermutet, dass Hillary Clinton Barack Obama als Vizepräsidenten nominiert. Damit gäbe es sogar zwei Premieren in Washington: Im Weißen Haus würden eine Frau und ein Afroamerikaner die ersten Plätze einnehmen.
Hillary_Unterschrift.jpg
 
Text: Luisa Blendinger – 23.10.2007 – Bilder:Weißes Haus: GFDL; Hillary Clinton, Bill Clinton, Familienbild, Hillary mit Schulklasse, Hillary am Mikrofon: PD;


Tierisches

Tier und Wir
In der Natur kreucht und fleucht so einiges - hier lest ihr mehr über allerlei mehr oder weniger possierliche Tierchen ...
mehr erfahren

WAS IST WAS-App

App dich schlau ...
... mit der WAS IST WAS Formel 1-App!
mehr erfahren

Mehr Videos?
Jetzt anmelden!