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Die Französische Revolution veränderte die europäische Geschichte grundlegend. Frankreich war vor der Revolution eine Ständegesellschaft. Zu den ersten beiden Ständen gehörten der Adel und die Geistlichen. Die einfachen Menschen gehörten dem dritten Stand an. Das Volk wollte das Ständessystem zugunsten einer demokratischen Gesellschaftsform abschaffen. Es erhoffte sich dadurch mehr Rechte. Das lag natürlich nicht im Interesse des Königs, der nichts von seiner Macht hergeben wollte.
Nach dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli begann eine Zeit der Tumulte und Aufstände. Bald proklamierte die Nationalversammlung die Befreiung der Bauern. Damit endete der Feudalismus in Frankreich.
Als überzeugter Demokrat und Verfechter des Freiheitsgedankens setzte sich Lafayette für die Demokratie, die Abschaffung der Sklaverei und die Menschenrechte, die Thomas Jefferson 1776 in Virginia verfasst hatte, ein.
Die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte umfasste 17 Artikel und bezweckte, die für jeden als Menschen als unantastbar geltenden Rechtsprinzipien festzusetzen. So sollte dem absolutistischen Machtanspruch des Königs entgegengewirkt werden. Sie beginnt mit der Zusicherung: „Von ihrer Geburt an sind und bleiben die Menschen frei und an Rechten einander gleich.“