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Vorgeschichte
Im Sommer 1096 war erstmals ein großes christliches Heer nach Palästina gezogen. 1099 nahmen sie Jerusalem ein und wüteten schrecklich unter den Bewohnern der Stadt (Bild rechts). Dieses grausame Massaker blieb lange im Gedächtnis der Muslime und der Juden haften.
Saladin, der Sultan von Ägypten, ging in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erfolgreich gegen die Kreuzfahrerstaaten (Karte links) vor. Er spielte seine Feinde gegeneinander aus und vereinigte die vorher zerstrittenen Muslime. Insgesamt soll er 52 Städte und Festungen erobert haben.
Nach zwei erfolgreichen Schlachten gegen die Muslime, darunter die Schlacht bei Iconium, ertrank Friedrich I. im Juni 1190 im Fluss Saleph (heute: Göksu) in Anatolien. Die genauen Umstände seines Todes blieben ungeklärt: Teils wird berichtet, er habe, erhitzt vom Ritt, sich durch ein Bad abkühlen wollen; nach anderer Überlieferung wurde er bei der Flussüberquerung von seinem scheuenden Pferd abgeworfen und durch das Gewicht seiner Rüstung unter Wasser gezogen.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Engländer und Franzosen noch gar nicht aufgebrochen. Erst am 4. Juli 1190 vereinigten Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz von England ihre Heere.
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