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Ende des 18. Jahrhunderts war die Welt im Umbruch. Die alten Monarchien mussten neuen Strukturen weichen. Am deutlichsten sichtbar wurde dieser Vorgang in der Französischen Revolution.
Napoleons Anspruch auf die Vormachtstellung in Europa und seine weltpolitischen Pläne führten seit 1803 zu immer neuen militärischen Auseinandersetzungen, die auch „Napoleonische Kriege“ genannt werden.
Obwohl Napoleon den Staaten Europas versicherte , dass er den Frieden von Paris anerkennen und mit den Nachbarländern in Frieden leben wolle, waren die Alliierten nicht bereit, den alten Gegner anzuerkennen.
Die Koalition zog in Belgien zwei Armeen zusammen. Der Herzog von Wellington kommandierte 95.000 Mann. Dazu kam Generalfeldmarschall Blücher mit und eine zweite mit 120.000 Soldaten. Dazu kamen noch österreichische und russische Truppen.
Durch schnelle Manöver versuchte Napoleon die Verbündeten voneinander zu trennen und einzeln anzugreifen. Zunächst verhalf ihm diese Taktik zum Erfolg. Er trennte die Truppen Blüchers und Wellingtons und schlug die Preußen bei Ligny. Allerdings gelang es ihm nicht, deren Schlagkraft entscheidend zu schwächen.