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Das 16. Jahrhundert wurde von der Reformation bestimmt. Die katholische Kirche verlor ihre Jahrhunderte alte Macht. Die Ideen Martin Luthers führten zur Abspaltung der evangelischen Kirche. Mehr zu Martin Luther und der Reformation findest du in den Links am Ende des Artikels.
Auch in anderen Ländern gab es Reformatoren, also Menschen, die in der Bibel lasen und feststellten, dass vieles, was die kathlische Kirche damals lehrte, von der heiligen Schrift abwich.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bekam Kaiser Karl V. die Reformation nicht mehr unter Kontrolle, und das Kaiserreich zerfiel in eine Vielzahl von Kleinstaaten.
Nach Heinrichs Tod setzte dessen Sohn Franz II. die begonnene Vertreibung fort. 1562 überfielen katholische Soldaten bei Vassy Protestanten während eines Gottesdienstes. Am 23./24. August 1572 löste die Bartholomäusnacht erneute Flüchtlingsströme aus. Wichtige protestantische Persönlichkeiten wurden ermordet. Die Zahl der Todesopfer betrug in Paris etwa 3.000 und auf dem Lande zwischen 10.000 und 30.000.
Erst dem französischen König Heinrich IV. gelang es, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Es wurde in Nantes unterzeichnet und trägt deshalb den Namen dieser Stadt.


Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut doch mal in unseren WAS IST WAS-Band 2: Der Mensch, in unseren WAS IST WAS-Band 44: Die Bibel – das Alte Testament oder in unseren WAS IST WAS-Band 105: Weltreligionen.