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Die Rechte der Siegermächte wurden 1945 im Potsdamer Abkommen festgeschrieben. In diesem Vertrag wurde die Demokratisierung, Entmilitarisierung, Entnazifizierung, Dekartellisierung und Dezentralisierung Deutschlands festgelegt. In der amtlichen Verlautbarung heißt es unter anderem:
Die Alliierten wollen dem deutschen Volk die Möglichkeit geben, sich darauf vorzubereiten, sein Leben auf einer demokratischen und friedlichen Grundlage von neuem wiederaufzubauen. Wenn die eigenen Anstrengungen des deutschen Volkes unablässig auf die Erreichung dieses Zieles gerichtet sein werden, wird es ihm möglich sein, zu gegebener Zeit seinen Platz unter den freien und friedlichen Völkern der Welt einzunehmen.
Als am 17. Juli 1945 die Konferenz von Potsdam auf Schloss Cecilienhof begann, hatte Deutschland längst militärisch kapituliert. Am 8. Mai 1945 war für Deutschland der Zweite Weltkrieg zu Ende gewesen. In Potsdam stritten die Verbündeten über die künftige Ordnung Südosteuropas und die Entschädigungen (= Reparationen) die Deutschland an seine früheren Gegner zahlen sollte.
Während Amerikaner und Briten das besiegte Land erst wieder aufbauen wollten, beharrte die Sowjetunion auf sofortige Reparationen.
Außerdem wurden die deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie unter polnische und sowjetische Verwaltung gestellt.
Das Potsdamer Abkommen galt bis zum 12. September 1990. dann löste der Zwei-plus-Vier-Vertrag die Vereinbarungen ab.
Mehr über die Deutsche Geschichte erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 126 Deutschland.