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Der Islam hat auch in Europa eine lange Geschichte. So war der Süden Spaniens über Jahrhunderte hinweg maurisch, also von der arabischen Kultur geprägt. An vielen Bauwerken aus dieser Zeit ist dies heute noch zu erkennen.
1453 erstürmten die Türken Konstantinopel und machten es zu ihrer Hauptstadt Istanbul. Das bedeutete das Ende des Oströmischen Reiches und seiner über 1000 Jahre langen Vorherrschaft des Christentums. Europas Staatenbund, das Heilige Römische Reich deutscher Nation, war bedroht. Vom Pufferstaat Ungarn abgesehen, hatte es nun in Europa eine gemeinsame Grenze mit den Osmanen. Auch große Teile Kleinasiens wurden dem Osmanischen Reich angegliedert.
Da es der osmanischen Artillerie an schweren Kanonen fehlte, blieb ihr Feuer nahezu ohne Wirkung. Darauf hin feuerten die Kanonen nur noch zur Ablenkung der Verteidiger weiter, während die Osmanen versuchten, Tunnel unter die Wiener Stadtmauern zu graben, um so in die Stadt einzudringen.