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Geschichte / artikel

Die Viktoria-Fälle

Die Viktoria-Fälle sind ein gigantischer Wasserfall, der an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia liegt. In Regenzeiten fließen hier rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Mehr über dieses Naturwunder erfahrt ihr hier:

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Die Viktoria-Fälle aus der Luft betrachtet.
 
 
Genauer gesagt liegen die Viktoria-Fälle zwischen den Grenzstädten Victoria Falls, Simbabwe, und Livingstone, Sambia. Die Viktoria-Fälle gehören zum Fluss Sambesi, der übrigens der viertlängste Fluss in Afrika ist. Die Viktoria-Fälle sind doppelt so hoch wie die Niagarafälle in Amerika. Rund 110 Meter stürzen die Wassermassen an den 1.708 Meter breiten Viktoria-Fällen in die Tiefe. Der daraus entstehende Wasserdampf steigt bis zu 400 Meter in die Höhe und ist noch aus einer kilometerweiten Entfernung zu sehen.
 
 
 
Namensherkunft der Viktoria-Fälle
 
 

viktoria_faelle1David Livingstone hat als erster Europäer das Naturschauspiel der Viktoria-Fälle erleben dürfen.

 
 
Der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone hat bereits im Jahr 1851 von den gigantischen Wasserfällen gehört. Im Winter 1855 entdeckte er sie als erster Europäer – von ihm haben sie auch ihren Namen. David Livingstone nannte sie „Victoria Falls“ zu Ehren der Königin Victoria, damals Königin des vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland.
 
 
Das einheimische Volk, die Kololo, nennen die Viktoria-Fälle jedoch „Mosi-oa-Tunya“, was so viel bedeutet wie „donnernder Rauch“. Dieser Name leitet sich von dem aufsteigenden Wasserdampf ab, den man noch viele Kilometer weit sieht. Dieser Sprühnebel ist wichtig für den um die Viktoria-Fälle herum existierenden Regenwald. Er verdankt seine Existenz quasi der Feuchtigkeit des Sprühnebels der Viktoria-Fälle. In Dürrejahren hat der Fluss Sambesi einen niedrigen Wasserstand, dann ist von dem gigantischen Wasserfall nur noch ein kleines Rinnsal übrig.
 
 
 
Viktoria-Fälle werden Weltnaturerbe
 
 
Im Jahre 1989 wurden die Viktoria-Fälle von UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Wasserfall befindet sich zudem auf Schutzgebiet. Der oberhalb der Wasserfälle bestehende Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark wurde 1934 unter Schutz gestellt und 1972 zum zoologischer Park, in dem viele Wildtiere wie Antilopen, Zebras, Giraffen und Elefanten zu beobachten sind. Außerdem befinden sich die Viktoria-Fälle auf dem Gebiet der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area, das ebenso Schutzgebiet werden soll. Hier soll vor allem den dort lebenden Elefanten die freie Bewegung im natürlichen Lebensraum ermöglicht werden.
 
 
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Die Viktoria-Fälle.
 
 
Die Viktoria-Fälle sind übrigens mit einer Breite von 1.708 Metern und einer Tiefe von rund 110 Metern der breiteste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde.
 
 
 
 
 
 

 
 
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Text: Christine Spindler, 18.09.2009, Bilder: Viktoria-Fälle schwarz-weiß/pd, Viktoria-Fälle bunt von John Walker/pd




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