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Was ist die Inquisition?
Inquisition heißt wörtlich übersetzt (gerichtliche) Untersuchung. Im Mittelalter war die Inquisition eine Art Behörde. Diese Behörde hatte die Aufgabe, Ketzer (Andersgläubige bzw. Glaubensabweichler) zu verfolgen und vor ein Gericht zu stellen.
Die Inquisition begann, als Papst Innozenz III. Strafgesetze erließ. Diese sollten ursprünglich innerkirchliche Missstände beseitigen, wurden jedoch später fester Bestandteil der kirchlichen und weltlichen Gerichtsbarkeit.
Die Folge war, dass die sogenannte „Kongregation für Inquisition“ (auch „römische und weltweite Inquisition“ genannt) gegründet wurde. Dies war eine Behörde der Kirche zum Schutz vor abweichenden Glaubensvorstellungen.
Ketzer, die ihrer „Ketzerei“ vor der Inquisition abschworen, bekamen milde Strafen. So mussten sie beispielsweise das Ketzerkreuz tragen, ein gelbes oder blaues Kreuz, welches auf das Gewand genäht wurde.
Allerdings bestand die „Kongregation für Inquisition“ weiterhin.
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