Die Kölner rufen „Kölle Alaaf“, die Nürnberger „Aha“ und die Narren tanzen durch die Straßen. Du willst auch zu einer Faschingsfeier oder bei einem Umzug mit zu den lustig Verkleideten gehören, hast aber noch kein Kostüm? Dann helfen dir vielleicht folgende Tipps weiter:
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Prinzessinnen, Piraten, Hexen, Gemüse und vieles mehr hüpft derzeit wieder durch die Straßen. Denn die Narren feiern Fasching, vielerorts auch Karneval genannt. Um aus der bunten Narrenschar herauszustechen oder um gerade nicht aus ihr herauszustechen, grübeln viele Faschingsfans lange Zeit, welches wohl das passende Kostüm für sie ist – die Möglichkeiten zum Verkleiden sind nahezu grenzenlos.
Klassisches Kostüm mit eigenem Stil
Egal, ob du einen Klassiker wählst, wie Clown oder Cowboy, ein Doppelgänger-Outfit, wie Homer Simpson oder Madonna, du kannst jedem Kostüm deinen eigenen Stil verleihen. So könntest du dich zum Beispiel als dicker Fliegenpilz verkleiden und dich dafür mit Kissen ausstopfen, oder dich in einen süßen Fliegenpilz im roten Minirock verwandeln. Auch gibt es verschiedene Hexen, wie zum Beispiel die nette Hexe im Bibi Blocksberg-Look oder die grässliche Hexe mit Buckel, so wie sie im Märchen von Hänsel und Gretel beschrieben ist. Das gleiche gilt für Feuerwehrmänner, Polizisten, Feen, Fantasiefiguren, Märchencharaktere, Krankenschwestern, Ärzte, Katzen, Mäuse und jede Art von Obst und Gemüse.
An Fasching geht es nicht darum perfekt auszusehen, sondern einfach nicht gewöhnlich oder langweilig zu wirken. Das macht das Verkleiden zwar etwas einfacher, aber gleichzeitig zu einer Herausforderung.
Kostüme zum Selbermachen
Viele Kostüme kannst du aus alten Kleidern oder mit Hilfe der Nähkünste von Eltern und Verwandten selber machen. Beispielsweise kannst du dir das Outfit der Pippi Langstrumpf selbst aus alten Kleidern zusammenstellen. Die passende Perücke dazu findest du im Kostümladen. Wenn du lange Haare hast, kannst du diese auch einfach mit Faschingsspray rot färben.
Für die Jungs, die sich einen Kostümkauf sparen möchten, ist der Punker eine gute Wahl. Eine zerrissene, alte Hose hat fast jeder in seinem Kleiderschrank, dann noch ein schwarzes Shirt und für die coole Haarfrisur sorgt das Haarspray der Mama oder ein buntes Faschingsspray. Ist die Zeit knapp, verwandelst du dich einfach schnell in einen coolen Hip-Hopper: Jogginganzug, Cap und noch eine große, unechte Goldkette um den Hals – fertig!
Wenn du wissen willst, woher der Brauch des Verkleidens überhaupt kommt, dann lies einfach mehr über das bunte Treiben in den weiterführenden Artikeln.
Text: Christine Spindler, 03.02.2010, Bilder: Bild 1 von European Commission/Tessloff Archiv, Bild 2 von Stadt Bremen/Tessloff Archiv, Bild 3/Tessloff Archiv
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