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Geschichte / artikel

Religiöses Fasten

In fast allen großen Religionen ist das Fasten üblich.

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Auf alkoholische Getränke soll beim Fasten verzichtet werden.




Im Christentum dient das Fasten der besseren Besinnung auf Gott, der Buße und als Ausdruck der Demut. In der Bibel fastet Moses, bevor er die 10 Gebote von Gott entgegen nimmt. Jesus fastet, bevor er beginnt zu predigen und Wunder zu tun. Im Kirchenjahr gibt es zwei Fastenzeiten: die Adventszeit sowie die 40 Tage vor Ostern. Besonders die Adventszeit ist als Fastenzeit heute in Vergessenheit geraten. In diesen Zeiten sollte nicht generell auf Nahrung verzichtet werden, sondern nur auf Fleisch und alkoholische Getränke.
In der katholischen Kirche gibt es heute nur noch zwei spezielle Fastentage: Aschermittwoch und Karfreitag.
 
Im Islam gibt es einen eigenen Fastenmonat: den Ramadan. In dieser Zeit ist es dem frommen Moslem verboten, tagsüber etwas zu essen oder zu trinken. Ausgenommen von dieser Regel sind jedoch Kinder, Kranke, schwangere Frauen und Reisende.
 
Auch im Hinduismus und Buddhismus ist das Fasten üblich. Gautama Buddha, der Gründer des Buddhismus, soll sich auf seiner Suche nach der Wahrheit sogar sechs Jahre lang nur von Gräsern und Samen ernährt haben. Der Hindu Mahatma Gandhi (1869-1948), nutzte das Fasten als Mittel des gewaltfreien Widerstands.

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