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Die Stadt war damals in vielerlei Hinsicht sehr fortschrittlich. Es gab riesige Paläste, Kanalisation, Wohnhäuser, befestigte Straßen, und Bäder. In der Stadt standen dichtgedrängt die mehrstöckigen Mietshäuser ärmerer Römer. Außerhalb der Stadt lebten die Reichen in ihren Villen auf den Hügeln.
In der heutigen italienischen Hauptstadt Rom kann man noch auf die längst vergangene Geschichte treffen, die über 1000 Jahre dauerte. So findet man noch Reste des Forums, wo sich die Bürger trafen, einkauften und Gerichtsverhandlungen stattfanden.
Unterrichtet wurden Rechnen und Schreiben, lateinische und griechische Literatur, Geschichte, Erdkunde, Mathematik und Musik, sowie Rhetorik, die Kunst andere Menschen mit Worten zu überzeugen. Außerdem erfuhren die Schüler - Mädchen wurden nur in Einzelfällen unterrichtet - etwas über das Militär.
Römische Soldaten hießen Legionäre. Sie trugen einen Helm mit Nackenschutz und Wangenklappen, Brustpanzer und Sandalen. Bewaffnet waren sie mit einem Speer, Dolch, Schwert und einem Schild. Sie mussten gute Handwerker sein, weil sie ihre Lager selbst errichteten. Und sie mussten körperlich fit sein, weil sie oft lange marschieren mussten, mit über 30 Kilo Gepäck.
Durch die vielen erfolgreichen Eroberungszüge, wurde das römische Reich immer mächtiger. Die Menschen der eingenommenen Länder wurden in Rom als Sklaven verkauft. So hielt sich ein Senator, der als Politiker viel Geld und Einfluss hatte, viele Sklaven, die für ihn arbeiteten. Sklaven hatten keine Rechte und mussten tun, was ihnen befohlen wird. So mussten sie auch ihren Herrinnen beim Frisieren und Anziehen helfen.
Im Jahr 117 hat das römische Reich die größte Ausdehnung erreicht. Es erstreckte sich von Spanien im Westen, bis nach Syrien im Osten und von Britannien im Norden bis nach Ägypten im Süden. Das Mittelmeer nannten die Römer „mare nostrum“, was so viel bedeutet wie „unser Meer“. Rund um’s Mittelmeer gehörten fast alle Länder zum römischen Reich.
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