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Geschichte / artikel

Folge 4: Das Alte Rom

Das Alte Rom war vor über 2000 Jahren eine blühende Stadt und Mittelpunkt des riesigen römischen Reiches. Es war die Zeit der Caesaren und Senatoren, die die Stadt Rom zur Weltmacht führten.

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Die Stadt war damals in vielerlei Hinsicht sehr fortschrittlich. Es gab riesige Paläste, Kanalisation, Wohnhäuser, befestigte Straßen, und Bäder. In der Stadt standen dichtgedrängt die mehrstöckigen Mietshäuser ärmerer Römer. Außerhalb der Stadt lebten die Reichen in ihren Villen auf den Hügeln.
Neben der Architektur beinflusst die Rechtssprechung Roms Europa bis heute.
 
folge4_forum2.jpgIn der heutigen italienischen Hauptstadt Rom kann man noch auf die längst vergangene Geschichte treffen, die über 1000 Jahre dauerte. So findet man noch Reste des Forums, wo sich die Bürger trafen, einkauften und Gerichtsverhandlungen stattfanden.
 
Bei den alten Römern gab es schon Schulunterricht. Entweder zu Hause mit einem Hauslehrer oder in Schulräumen. Dort gab es keine Tafel. Zum Schreiben verwendete man eine Wachstafel.folge4_schule2.jpg Unterrichtet wurden Rechnen und Schreiben, lateinische und griechische Literatur, Geschichte, Erdkunde, Mathematik und Musik, sowie Rhetorik, die Kunst andere Menschen mit Worten zu überzeugen. Außerdem erfuhren die Schüler - Mädchen wurden nur in Einzelfällen unterrichtet - etwas über das Militär.
 
 
folge4_soldaten2.jpgRömische Soldaten hießen Legionäre. Sie trugen einen Helm mit Nackenschutz und Wangenklappen, Brustpanzer und Sandalen. Bewaffnet waren sie mit einem Speer, Dolch, Schwert und einem Schild. Sie mussten gute Handwerker sein, weil sie ihre Lager selbst errichteten. Und sie mussten körperlich fit sein, weil sie oft lange marschieren mussten, mit über 30 Kilo Gepäck.
 
folge4_sklaven2.jpgDurch die vielen erfolgreichen Eroberungszüge, wurde das römische Reich immer mächtiger. Die Menschen der eingenommenen Länder wurden in Rom als Sklaven verkauft. So hielt sich ein Senator, der als Politiker viel Geld und Einfluss hatte, viele Sklaven, die für ihn arbeiteten. Sklaven hatten keine Rechte und mussten tun, was ihnen befohlen wird. So mussten sie auch ihren Herrinnen beim Frisieren und Anziehen helfen.
 
folge4_karte2.jpgIm Jahr 117 hat das römische Reich die größte Ausdehnung erreicht. Es erstreckte sich von Spanien im Westen, bis nach Syrien im Osten und von Britannien im Norden bis nach Ägypten im Süden. Das Mittelmeer nannten die Römer „mare nostrum“, was so viel bedeutet wie „unser Meer“. Rund um’s Mittelmeer gehörten fast alle Länder zum römischen Reich.
 
Nach und nach verlor das Römische Reich an Macht. Es wurde in zwei Teile gespalten, um es besser verwalten zu können. In West – und Ostrom. Kaiser Konstantin machte im Jahr 330 die Stadt Konstantinopel, das heutige Istanbul, zur Hauptstadt des oströmischen Reiches. Die Stadt Rom verlor dagegen immer mehr an Bedeutung. Hinzukam dass die Römer immer wieder von germanischen Volksstämmen überfallen wurden, ihr Untergang war nicht mehr aufzuhalten.
Im Jahr 476 gab es das weströmische Reich nicht mehr.

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