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Im Sommer 1941 gingen in den USA Gerüchte um, in denen gemunkelt wurde, die Deutschen würden intensiv an einer Uranbombe forschen.
Am 22. Dezember 1938 gelang dem Chemiker Otto Hahn im Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut (1948 in Max-Planck-Institut für Physik umbenannt) die erste Kernspaltung.
Die geflüchteten ungarischen Wissenschaftler Leó Szilárd, Edward Teller und Eugene Wigner erkannten die Gefahr, die von einer solchen Waffe gerade in den Händen der Nationalsozialisten ausgehen könnte.
Am 2. Dezember 1942 setzte Fermi in Chicago die erste von Menschen eingeleitete und kontrollierte nukleare Kettenreaktion in Gang.
Mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg wurde die Leitung Brigadegeneral Leslie Groves übertragen. Er galt als durchsetzungsfähig und als wahres Genie im Führen großer Organisationen.
Etwa 250 km südlich von Los Alamos auf dem White Sands Missile Range fand am 16. Juli 1945 die erste erfolgreiche Zündung einer Atombombe statt.

