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Während die Menschenrechte am 10. Dezember 2008 schon sechzig Jahre alt geworden sind, ist das Thema Kinderrechte noch vergleichsweise jung. Zehn Jahre lang diskutierten Politiker aus aller Welt, bis die Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde und am 20. September 1990 endlich in Kraft trat. Deshalb gilt der 20. November seit 1989 als Internationaler Tag der Kinderrechte oder Weltkindertag. Der Tag wird vielfach zum Anlass genommen, Rechte von Kindern in aller Welt zu thematisieren. Deutschland hat im Unterschied dazu den 20. September als Kindertag fest eingeführt.
Das Wort "Konvention" bedeutet "Übereinkunft". Sie legt wichtige Grundlagen zum Schutz der Kinder weltweit fest. Der Wert und das Wohlbefinden aller Kinder dieser Welt stehen dabei im Zentrum.
Insgesamt besteht die Kinderrechtskonvention aus 41 Artikeln, deren Sprache sehr bürokratisch und leider gar nicht kindgerecht verfasst ist.
Um auf diese Rechte hinzuweisen, gibt es seit 2007 in Nürnberg die "Straße der Kinderrechte" sozusagen als kleinere Schwester der "Straße der Menschenrechte".
Auch in diesem Jahr hat UNICEF die Aktion „UNICEF-Juniorbotschafter für Kinderrechte“ gestartet.