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Was ist der größte Vulkan der Erde?

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Was ist der größte Vulkan der Erde?

Die Frage kommt aus Coburg von Anna-Sophie. El Chichon, Mount St. Helen, Ätna, Laki, Besymiannij, Kilimandscharo oder Krakatau. Es gibt so viele Vulkane auf der Erde - aber welcher ist der größte? Und ist der größte auch der höchste?

Der größte aktive Vulkan der Erde liegt auf der Hauptinsel von Hawaii. Er heißt Mauna Loa. Mit einer Höhe von 4.139 Metern über dem Meeresspiegel ist er nicht der höchste Vulkan, wohl aber der größte. Seit 1832 flossen etwa 4 Kubikkilometer Lava aus seinem Krater und aus Spalten an seiner Seite. Trotz der enormen Masse richtete das vulkanische Material kaum Schaden an.

Vom Meeresboden aus gerechnet ist der Schildvulkan fast 10.000 Meter hoch, denn er beginnt auf einer Meerestiefe von 5.000 Metern. Würde man das mitzählen, wäre der Mauna Loa sogar höher als der höchste Berg der Erde, der Mount Everest.

Misst man aber die Höhe über dem Meeresspiegel (oder auf dem Festland), so ist der Ojos del Salado an der Grenze von Chile nach Argentinien der höchste aktive Vulkan. Er kommt auf 6.885 Meter.

Ätna - größter Vulkan Europas



Vor ungefähr 600.000 Jahren ist der sogenannte Ur-Ätna entstanden, der eigentliche Ätna vor immerhin 100.000 Jahren. Die ersten unterseeischen vulkanischen Tätigkeiten an der Bucht der sizilianischen Ostküste, die zur Entstehung beitrugen, gab es jedoch bereits vor rund einer Million Jahre.

Der größte Vulkan Europas misst heute zwischen 3.320 und 3.350 Metern über dem Meeresspiegel. Wobei die genaue Höhe nicht angegeben werden kann, da sie sich naturgemäß nach jedem Ausbruch verändert. Der Durchmesser des Ätna liegt bei circa 42 Kilometern und sein Umfang bei 212 Kilometern.


Luftaufnahme der NASA.


Neben seinen vier Hauptkratern hat Ätna mittlerweile 400 Nebenkrater gebildet. Vulkankrater sind Vertiefungen, meist in der Form eines Kegels, aus denen Magma, Gase und bei Ausbrüchen auch Lava austreten. Die Landschaft um den Vulkan Ätna ist durch die verwitternde Lava besonders fruchtbar. Denn die Lava sorgt dafür, dass der pH-Wert ausgeglichener ist als normal. Und da Ätna sehr hoch ist, gibt es auf ihm auch noch verschiedene Ebenen der Vegetation. In den obersten Bereichen ist außer Schnee das ganze Jahr über recht wenig zu sehen. Aber beispielsweise wachsen auf 2.500 Metern Gräser und Wacholdersträucher, auf 2.000 Metern Kastanienbäume, Eichen und Kiefern und auf 1.500 Metern Orangenbäume, Olivenbäume und Pistazienbäume.

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