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Wie war das römische Heer aufgeteilt?

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Wie war das römische Heer aufgeteilt?

Das alte Rom hatte eine ungeheuere Ausdehnung. Die hatte es vor allem den erfolgreichen Kriegen zu verdanken. Aber, was machte das Heer so erfolgreich und wie war es organisiert?

Kaiser Augustus (31 vor Christus bis 14 nach Christus) beschloss, dass das römische Reich ein stehendes Heer benötigte. Eine Armee, die berechenbar und stabil war. Und so schuf er eine Berufsarmee. Und Augustus teilte das Heer auch in Legionen, deren Soldaten römische Bürger waren.
Die Hilfstruppen bestanden aus Soldaten, die nach ihrer Dienstzeit das Bürgerrecht bekommen konnten.

Ein römischer Soldat bekam eine richtige, harte Ausbildung. Sie wurden körperlich, taktisch und auch im Lagerbau trainiert. Und nur wer die Ausbildung über- und bestand wurde in die Legion aufgenommen.

Die römischen Soldaten hießen Legionäre. Sie trugen einen Helm mit Nackenschutz und Wagenklappen, Brustpanzer und Sandalen. Bewaffnet waren sie mit einem Speer, Dolch, Schwert und einem Schild. Sie mussten gute Handwerker sein, weil sie ihre Lager selbst errichten mussten. Und sie mussten körperlich fit sein, weil sie oft lange marschieren mussten, mit über 30 Kilo Marschgepäck.

Aufgeteilt wurden die Legionäre in Gruppen:
die kleinste Einheit = Zenturie = 80 Mann, 2 Zenturien = Manipel, 6 Zenturien = Kohorte, 10 Kohorten = 1 Legion mit etwa 6000 Soldaten.

Der Zenturio kommandierte die Zenturie, also etwa 80 Mann. Die Zenturionen waren bei Schlachten wichtigste Offiziere, denn sie mussten in vorderster front kämpfen. Damit man sie im Getümmel auch erkennen konnte, trugen sie in der Schlacht einen quer gestellten Helmbusch.

Das römische Heer war auf seinen vielen Kriegszügen sehr erfolgreich und eroberte viele Länder. Unter anderem auch wegen seiner ausgefeilten Kriegstaktik, wie der Schildkrötenformation. Dabei rückten die Soldaten so zusammen, dass sie mit ihren Schildern sozusagen einen Panzer bildeten. Dadurch waren die einzelnen Soldaten vor Angreifern besser geschützt.

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