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George Washington: der erste Präsident der USA

Berühmte Personen

George Washington: der erste Präsident der USA

George Washington wurde am 22. Februar 1732 in Westmoreland County (Virginia) als Sohn eines wohlhabenden Plantagenbesitzers geboren.

Frühe Jahre

Bild: George Washington auf einem offiziellen Gemälde.

Ab 1749 war er zunächst als Landvermessungsingenieur tätig, und im Laufe der fünfziger Jahre wurde er durch Erbschaft, Heirat und Landspekulationen zu einem der reichsten Männer von Virginia.

1753 wurde er zum Oberst der Miliz, also der Bürgerwehr, von Virginia ernannt und spielte eine wichtige Rolle in den Auseinandersetzungen, die dem Französisch-Britischen Kolonialkrieg vorausgingen.

Der Nordamerikanische Unabhängigkeitskrieg

Als Milizoberst seines Heimatstaates eignete sich der reiche Tabakpflanzer in Grenzkämpfen gegen Indianer und Franzosen ein großes militärisches Wissen an. Das war auch der Grund, warum ihm der 2. Kontinentalkongress im Sommer 1775 den Oberbefehl über die amerikanischen Truppen übertrug.

Washingtons persönlicher Anteil am französisch-amerikanischen Sieg im Unabhängigkeitskrieg war bedeutend. Seine Angriffsstrategie machte es den Briten schwer, ihren wichtigsten Trumpf - die Professionalität und Disziplin ihrer Soldaten - auszuspielen.

Trotzdem waren die Schwierigkeiten, die Washington zu lösen hatte, erdrückend: Als Kommandeur eines zusammengewürfelten Haufens musste er fast mehr Zeit darauf verwenden, von den Parlamenten der Einzelstaaten Geld, Ausrüstung und Rekruten zu bekommen, als die Briten zu bekämpfen.

Gemälde: Washington und der französische Befehlshaber La Fayette besiegen die Briten in der letzten Schlacht des Unabhängigkeitskrieges 1781.

Mit Hilfe europäischer Offiziere, wie dem Preußen Wilhelm von Steuben, gelang es ihm, eine schlagkräftige Armee aufzubauen, die gegen das britische Berufsheer bestehen konnte.

Die Präsidentschaft

Mount Rushmore: Die Amerikaner meißelten vier von ihren Präsidenten sogar in Stein (George Washington ist ganz links zu sehen).

1789 wurde George Washington mit überwältigender Mehrheit zum ersten Präsidenten der USA gewählt und 1792 im Amt bestätigt.

Er führte ein Kabinett ein, das so von der Verfassung nicht vorgesehen war und in dem die beiden großen Parteien - die Federalists und die Democratic-Republicans - gleichermaßen vertreten waren.

Washington grenzte das Amt des Präsidenten vom Kongress ab und suchte es aus allen Parteikonflikten herauszuhalten.

1797 zog sich Washington aus der Politik zurück und verbrachte seinen Lebensabend auf seinem Landgut Mount Vernon im Staat Virginia.

Washingtons Bildnis auf der 1-Dollar-Banknote.

Noch zu seinen Lebzeiten wurde er als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten hoch geachtet und verehrt.

Am 14. Dezember 1799 starb er auf seinem Landsitz. Sein Besitz in Mount Vernon wurde zur nationalen Gedenkstätte erklärt.

Alle amerikanischen Präsidenten auf einen Blick findet ihr hier

-sw- 06.04.04, akutalisiert: lm - 29.04.09 / Bilder: Gemälde Washington: pd; Washington und La Fayette im Unabhängigkeitskrieg: pd; Washington auf Geldschein: pd; Mount Rushmore: pd.

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