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Kino-Legende und Autor: Kirk Douglas

Kirk Douglas spielte Abenteurer, Cowboys, Offiziere, Polizisten, auch Betrüger und Gangster. Er verkörperte den römischen Sklaven Spartacus ebenso wie den Wikinger Einar und Homers Odysseus. Mittlerweile hat längst sein Sohn Michael das Erbe des berühmten Vaters fortgeführt.

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Kirk Douglas
Seine Helden sind unbestechlich, seine Schurken unerbittlich. Männer ohne Skrupel, hartgesotten und erbarmungslos, gefährliche und idealistische Typen, die mutig – ohne je aufzugeben oder nachzulassen – für das Recht auf persönliche Freiheit kämpfen.
 
Aller Anfang ist schwer
 
Geboren wurde Kirk Douglas am 9. Dezember 1916 in Amsterdam, New York. Und zwar als Sohn bettelarmer jüdisch-russischer Einwanderer. Sein richtiger Name lautete: Issur Danielovitch.
 
Er musste sich das Geld für Schule und College mühsam verdienen. Später arbeitet er als Hausmeister und Ringer, um seine Schauspielausbildung zu verdienen.
 
Entschlossen und wagemutig
 
Kirk Douglas hat, seit er seine Filmkarriere an der Seite von Barbara Stanwyck im Jahr 1946 startete, in über achtzig Filmen gespielt. Er hat mit den berühmtesten Regisseuren zusammen gearbeitet.
 
Er ist ein Besessener, der sich auf seine Rollen intensiv vorbereitet: Für seinen ersten großen Erfolg Champion (Zwischen Frauen und Seilen, 1949), trainierte Kirk Douglas, bis er wie ein Profi boxen konnte und bevor er seinen ersten Western drehte, lernte er reiten und schießen.
 
Eine Investition in die Zukunft, immerhin war Kirk Douglas neben John Wayne und Robert Mitchum einer der gefragtesten Hollywood-Cowboys der 50er, 60er und 70er Jahre.
 
Der Produzent und Regisseur Douglas
 
Um die Kontrolle über seine Filme zu bekommen, gründete Douglas 1955 die Firma "Bryna Productions", die er nach seiner Mutter benannte. Er produzierte Mammutfilme wie "Die Wikinger" (1958) und "Spartacus", aber auch engagierte Filme wie Stanley Kubricks Antikriegsfilm "Wege zum Ruhm", in dem er selbst mitspielte.
 
Späte Ehrung
 
Obwohl unbestritten einer der grössten Filmschauspieler, wurde Kirk Douglas nicht gerade mit Auszeichnungen verwöhnt. Vielleicht, weil seine Rollen selten dem bevorzugten Amerika-Bild entsprachen?
 
So, wie er im Film Rollen des einsamen, verbissenen Kämpfers gegen das Unrecht bevorzugte, war er privat eine selbständige Person, die sich dem Sog der Filmstudios widersetzte.
 
1995 bekam er schließlich seinen ersten und einzigen Oskar verliehen, die höchste Auszeichnung des amerikanischen Films. In diesem Jahr ehrten ihn die Berliner Festspiele mit einem Ehrenbären für sein Lebenswerk.
 
Soziales Engagement
 
Kirk Douglas unterstützt seit langem karitative Einrichtungen, gründete die gemeinnützige Douglas-Stiftung, die unter anderem für die Spielplätze in Los Angeles sorgte.
 
Mehr als zwanzig Länder in Asien, Afrika und Osteuropa und die Kriegszonen in Beirut und Afghanistan besuchte Douglas als Botschafter für Freiheit und Demokratie.
 
Schriftsteller aus Leidenschaft
 
Als Autor hat Kirk Douglas 1988 seine Autobiografie "Wege zum Ruhm" verfasst.1997 folgte Climbing The Mountain: My Search For Meaning.
 
Auch die Romane "The Broken Mirror", "Young Heros Of The Bible" (beides Kinderbücher), "Dance With The Devil" und "Der letzte Tango in Brooklyn" stammen von Kirk Douglas.
 
Erfolgreiche Jahre
 
Mit 82 Rollen prägte Kirk Douglas 40 Jahre lang die Filmgeschichte von Hollywood mit. "Ich habe gute und schlechte Filme gedreht, erfolgreiche und erfolglose, aber die Studios haben mit meinen Filmen niemals Verlustgeschäfte gemacht".
 
Übrigens: Kirk ist nicht der einzige Superstar aus der Familie Douglas. Sein Sohn Michael ist längst in die Fußstapfen seines Vaters getreten - und sieht ihm noch dazu wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich.
 
Sw - 07.12.01- Foto: Christine’s Ultimate Kirk Douglas Page

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