Egal ob eine Gesichts- und Körperbemalung, eine Fantasiemaske oder ein Monster kreiert werden soll, eines müssen Maskenbilder auf jeden Fall haben: ein gutes Auge.
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Ein sicheres Gespür für ein Gesicht ist eine wichtige Voraussetzung für einen Maskenbildner. Es reicht nämlich nicht aus, gut mit Farbe und Schminke umgehen zu können. Bevor die eigentliche Maske gefertigt werden kann, überlegt sich der Make-up Künstler wie sie aussehen soll und welche Materialien geeignet sind. Dafür muss er natürlich wissen, worum es in dem Film oder dem Theaterstück überhaupt geht.
Passender Look zur Produktion
Mit dem Regisseur, dem Bühnen- und Kostümbildner werden alle Details besprochen und dann erst kann die maskenbildnerische Vorlage entworfen werden. Und die muss zum Stil, zum „Look“ der Produktion passen. Um zum Beispiel eine Hand in die eines Werwolfes zu verwandeln werden krallenförmige Nagelimitate aufgeklebt, die Handflächen bemalt und die Fingerknöchel mit kleine Haarteilen versehen..
Verschiedene Utensilien
Wie ihr seht, gehören die verschiedensten Utensilien zur Maske. Zum Teil werden sie extra angefertigt und dann kurz vor dem Auftritt am Künstlers angepasst. Manchmal dauert das Stunden. Dustin Hoffmann zum Beispiel spielte in dem Film „Little Big Man“ einen 121 Jahre alten Mann. Eine echte Herausforderungen für jeden Maskenkünstler. Bis zu fünf Stunden dauerte es, bis die vierzehnteilige Latexmaske endlich an der richtigen Stelle saß. Eine Tortur für Schauspieler und Maskenbildner.
Einfühlungsvermögen gefragt
Der Visagist braucht viel Einfühlungsvermögen, Ausdauer und auch Fingerspitzengefühl. Alles soll schließlich möglichst echt aussehen. Die Übergänge von echter Haut oder aufgeklebten Schaumteilen, wie auch beim Sams, dürfen nicht zu sehen sein. Gar nicht so einfach. Auch nicht für den Star, der diese Prozedur unter heißem Scheinwerferlicht absitzt, bevor seine eigentliche Arbeit, die Schauspielerei los geht.
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