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Das Fernsehen war kein junges Medium mehr, als es 1952 auch in Deutschland regelmäßig verfügbar wurde. Schon 1926 gab es Fernsehen. Am 26. 3. 1926 strahlte der Sender Berlin-Witzleben zum ersten Mal in Europa hervorragend empfangbare Signale aus. Die Nationalsozialisten missbrauchten das Fernsehen für ihre Propaganda. Ab 1935 wurde dreimal pro Woche ein 90-minütiges Programm ausgestrahlt. In öffentlichen Fernsehstuben konnten die Bürger das Angebot wahrnehmen.
Das Deutsche Fernsehen
Am 27. März 1953 schlossen die sechs westdeutschen Sender (NWDR, BR, HR, RB, SDR, SWF) einen Fernsehvertrag über die Ausstrahlung eines gemeinsamen Programmes ab. 1954: Die ARD (Abkürzung für „Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands“) war geboren. Serien wie „Stahlnetz“ (Bild) wurden bundesweit ausgestrahlt.
1967 wurden die bislang schwarzweißen Bilder langsam farbig. Die einzelnen ARD-Anstalten richteten ihre dritten Programme ein, die nur regional ausgestrahlt werden sollten. Doch Kabel und Satellit vergrößerten bald die Programmvielfalt.
Mit dem Start des terrestrischen Digitalfernsehens in Berlin begann im Sommer 2002 ein neuer Abschnitt des Fernsehens. Auf zahllosen Kanälen bietet es nach wie vor Nachrichten, Sport und Unterhaltung für jung und alt. Das Fernsehen hat sich zum zentralen Informations- und Unterhaltungsmedium unserer Gesellschaft entwickelt.