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Aktuelles / Reportage Film / Hintergründe

Wie werden die Bilder in einer Kamera farbig?

Im Jahr 1855 entdeckte der englische Physiker James Maxwell, wie man farbige Fotos und Bilder herstellen kann. Wir erklären die klassische Methode, also nicht die digitalen Kameras.

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James Maxwell steckte gewöhnliche Schwarz-weiß Platten in seine Kamera und machte vom selben Motiv dreimal nacheinander Fotografien. Beim ersten Mal verwendete er einen Rotfilter, beim zweiten einen Gelbgrünfilter und beim dritten einen Blaufilter vor der Linse. Diese drei Farben können die Zapfen in unserem Auge wahrnehmen.
 
Aus jeder Platte wurde nun ein durchsichtiges fotografisches Bild, ein Diapositiv hergestellt. Diese Diapositive steckte er jeweils in Projektoren, die wieder einen roten, einen gelbgrünen und einen blauen Farbfilter hatten. So erschien dasselbe Bild in rot, gelbgrün und blau auf der Wand. Projeziert man die drei Bilder exakt übereinander an die Wand, hat man das farbechte und scharfe Foto.
 
Farbfilme für Kameras haben mindestens drei Frabschichten übereinander: Die oberste Schicht ist nur blauempfindlich. Fällt blaues Licht ein, wird die Schicht beim Entwickeln gelb. Grünes Licht erzeugt in der mittleren Schicht rote Farbe und rotes Licht in der untersten Schicht grün.
 
Dieser Negativfilm erscheint also nach dem Entwickeln in den Komplementärfarben. Zieht man diese Negative auf entsprechendem Papier ab, erscheint alles wieder in den ursprünglichen Farben, so wie ihr es beim Fotografieren gesehen habt.

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